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Weiterbildung bei der Holmatro Rescue Experience
17.05.2013
Vom 15.05.13 bis 17.05.13 fand in Fulda (Hessen) die Rettungs Fachmesse Rettmobil statt. Die holländische Firma Holmatro, der Weltmarktführer für Hydraulische Komponenten und Rettungsgeräte führte dabei die erste Rescue Experience in Deutschland durch. Unser Kamerad Ronny Bjarsch konnte sich einen der sehr begehrten Teilnehmerplätze sichern, und startete am 16.05.13 Richtung Fulda. Pünktlich in Fulda angekommen staunte unser Kamerad nicht schlecht über das Teilnehmerfeld. 60 Teilnehmer aus allen Herrenländer und sämtlichen Rettungsorganisationen waren vertreten. Circa eine Stunde lang bekamen die Teilnehmer eine Einweisung in die Geräte der Firma Holmatro und deren Besonderheiten. Anschließend wurden sie in 4 Gruppen eingeteilt und auf die vorbereiteten Szenarien verteilt.

Die vier Szenarien teilen sich in:
-PKW unter LKW
-eingeklemmte Person unter Betonteil
-PKW unter Bus
- PKW in Seitenlage.

Bei allen Stationen wurde sehr großen Wert auf den Erfahrungsaustausch gelegt, so blieb viel Raum für fachliche Diskussionen. Über den Tag stellte man auch schnell fest, dass die unterschiedlichen Gruppen teils verschiedene Wege fanden um das Ziel zu erreichen. So zum Beispiel bei der Station „eingeklemmte Person unter Betonteil“. Hier hatte jede Gruppe einen anderen Weg gefunden um die verschüttete Person zu befreien. Holmatro bot allerdings auch jede Menge technische Möglichkeiten, was an den üppig gefüllten Bereitstellungsplätzen zu sehen war. Die Ausbilder die von der Berufsfeuerwehr Fulda gestellt wurden, wiesen bei jeder Station darauf hin, wie wichtig das richtige Sichern und Unterbauen von Fahrzeugen ist um uns selbst vor Verletzungen zu schützen. Den Führungskräften der einzelnen Gruppen überließ man es mit kleinen Hinweisen selbst für jedes Szenario einen Plan A, B und möglichst C parat zu halten, falls ein Plan fehlschlägt.
Sehr Interessant war auch die Möglichkeit das hydraulische Rettungsgerät an modernen Fahrzeugen auszuprobieren die der VW und Opel Konzern zur Verfügung gestellt hatte. Hier erwiesen sich die A, B und C Säulen als sehr schwer zu durchtrennen. Nach dem Schnitt mit der Schere erkannte man die technischen Unterschiede einer B Säule. In den 90er Jahren wurden diese noch doppeltgefalzt - bei den heutigen Fahrzeugen ist eine Säule da schon bis zu 6 Fach gefalzt. Alles in allem kann man sagen, es war ein sehr interessanter Tag bei der Rescue Experience für unseren Kameraden Ronny Bjarsch. In unserer Wehr leitet er die Dienste mit den Hydraulischen Rettungsgeräten, somit werden alle Kameraden unserer Wehr von dieser Aus- und Fortbildungsmaßnahme profitieren


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