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Neue Technik für die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft
01.12.2022
In den vergangenen 1,5 Jahren investierten die 3 Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Königsbrück stark in die Technik ihrer Feuerwehren und damit in die Sicherheit der Bürger. Diese Investitionen werden vom Brandschutzbedarfsplan geregelt. Dieser Plan wird für jede Gemeinde individuell erstellt, vom Gemeinde-/Stadtrat beschlossen und gibt unter anderem Mindestausrüstung und Ersatzbeschaffungen für die Feuerwehr vor, um den Brandschutz auch zukünftig gewährleisten zu können. Aufgrund dieser Vorgaben beschaffte die Stadt Königsbrück im Juni 2021 ein Mehrzweckfahrzeug (MZF), welches dazu dient, Material und Personal zu transportieren. Außerdem ist hier die Ausrüstung verstaut, um einen Feuerwehreinsatz zu leiten. Über ein ganz ähnliches Fahrzeug konnten sich die Kameraden aus Schmorkau freuen. Im Januar 2022 übergab ihnen das Landratsamt einen Kommandowagen (KdoW) für ihre Tätigkeit im Katastrophenschutz. Damit rückt die Feuerwehr künftig zu Unfällen mit Gefahrgütern aus. Es kann jedoch auch für kommunale Einsätze genutzt werden. Dieses Auto erfüllt im Grunde die gleichen Aufgaben wie das Mehrzweckfahrzeug aus Königsbrück. Neben diesen kleineren Beschaffungen gaben die Brandschutzbedarfspläne aber auch noch große Investitionen vor. In Schmorkau soll zukünftig ein neues Gerätehaus entstehen und in Königsbrück wurde mit der Erweiterung bzw. dem Umbau des bestehenden Gerätehauses begonnen. Weiterhin wurde für die Feuerwehren aus Laußnitz und Schmorkau im März 2022 jeweils ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) beschafft. Diese Fahrzeuge ersetzten die Vorgänger aus verschiedenen Gründen. In der Gemeinde Laußnitz forderte der Plan dieses Fahrzeug aufgrund der gewachsenen Industrie und Wohnbebauung. In der Gemeinde Neukirch war es hingegen eine Ersatzbeschaffung für das 40 Jahre alte Löschfahrzeug. Beide Autos beinhalten modernste Technik für die technische Hilfeleistung sowie zum Bekämpfen von Bränden. Sie schlagen mit einem Preis von jeweils ca. 440.000€ zu Buche. Hier wurden die beiden Gemeinden jedoch kräftig vom Landkreis bzw. Land Sachsen mit Fördergeld unterstützt. Ebenfalls mit viel Fördergeld unterstützt wurde die Stadt Königsbrück bei der Beschaffung der Drehleiter (DLA (K) 23/12). Immerhin beläuft sich hier der Gesamtpreis auf stolze 700.000€. Über dieses spezielle Fahrzeug freuen sich jedoch nicht nur die Kameraden in Königsbrück. In allen 3 Gemeinden und darüber hinaus können Einsätze in großer Höhe nun schneller abgearbeitet werden, da es zuvor im näheren Umkreis keine Drehleiter gab. Oft waren Wartezeiten von 20 min bis zum Eintreffen der Drehleitern aus Kamenz oder Ottendorf-Okrilla zu verzeichnen. Durch die Erfüllung des Brandschutzbedarfsplanes konnte nun eine erhebliche Erhöhung der Sicherheit für die Bürger erreicht werden. Die Aufgabe dieses Fahrzeugs besteht darin, Personen aus Höhen oder Tiefen zu retten oder Brände zu bekämpfen. Dies ist mit dem Fahrzeug bei einer Nennrettungshöhe von 23 m bis ins 8. Obergeschoss möglich. Auch bei Sägearbeiten wie zum Beispiel nach einem Unwetter wird die Drehleiter künftig gute Dienste leisten können. Mit diesen Fahrzeugen wurde der Brandschutz auf ein hochmodernes Level gehoben. Die Technik allein wird in Zukunft jedoch kein Einsatz bewältigen. Hierzu wird zwingend die menschliche Komponente benötigt. Aktuell hapert es in allen Ortswehren der Verwaltungsgemeinschaft Königsbrück beim Personal. Besonders Einsätze tagsüber bereiten den Kameraden Sorgenfalten. Dieses Problem kann nur behoben werden, wenn sich mehr Frauen und Männer ab 16 Jahre freiwillig in den Feuerwehren engagieren würden. Ihr findet uns in: Gottschdorf – Gräfenhain – Höckendorf – Königsbrück – Laußnitz – Neukirch – Röhrsdorf – Schmorkau – Weißbach

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