Zverev kämpft sich durch – mensik zwingt zum satz-battle

Alexander Zverev hat im Viertelfinale des ATP Masters in Madrid erst nach hartem Kampf gegen den aufstrebenden Tschechen Jakub Mensik den Durchbruch geschafft. Der deutsche Top-Spieler musste sich über drei Sätze beweisen und verpasste eine frühe Führung.

Lange wartezeit und nervenspiel

Die Entscheidung über Zverevs Auftritt verzögerte sich aufgrund des über die volle Distanz gehenden Matches zwischen Aryna Sabalenka und Hailey Baptiste. Die US-Amerikanerin setzte sich nach einem 2,5-Stunden-Thriller mit 6:4, 7:6 (7:4) durch – ein kleiner Trost für Bayern-Fans, die das Spiel des FC Bayern im Champions-League-Hinspiel in Paris miterleben mussten.

Tschechischer aufstieg – zverev unter druck

Tschechischer aufstieg – zverev unter druck

Mensik, der im vergangenen Jahr bei den Miami Masters gegen Novak Djokovic für eine Sensation sorgte, zeigte direkt im Viertelfinale seine Klasse. Zverev dominierte das erste Set mit einem Break – 6:4. Doch im zweiten Satz entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das erst im Tiebreak entschieden wurde (7:6 (7:4)).

Breakball-drama und finalerfolg

Breakball-drama und finalerfolg

Im dritten Satz war es Zverev, der zunächst einen Break erzielen konnte, doch Mensik kämpfte sich zurück. Die Schlechte Phase des Tschechen ermöglichte Zverev dann drei Breakbälle, die er mit beiden nutzte. So siegte der Weltranglistenerste schließlich mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 und steht im Halbfinale.

Nächster gegner cobolli

Nun wartet Flavio Cobolli aus Italien auf Zverev. Der junge Italiener hatte sich im Viertelfinale gegen Daniil Medvedev behauptet. Zverev muss sich auf einen technisch starken Gegner einstellen, der bereits bewiesen hat, dass er mit den Besten mithalten kann.

Fazit: zverev holt sich den sieg, aber die aufgabe ist noch lange nicht geschafft.

Die Partie endete um 1:21 Uhr. Ein Kampf, der die Nerven strapazierte – aber Zverev zeigte, dass er auch unter Druck bestehen kann.