Wm-star vozinha: chile verliert deal wegen dummen namensveto
Kap Verde hat sich einen Coup gesichert: Der Keeper Josimar Évora Dias, der WM-Heldenstatus erlangt hat, wechselt ablösefrei von Chaves nach Kol Colo. Doch der Transfer ist ein Desaster.
Ein absurder bürokratischer stolperstein blockiert den deal
Der chilenische Fußballverband ANFP hat eine Regel: Spitznamen auf den Trikots sind verboten. Stattdessen dürfen die Spieler nur mit ihrem Nachnamen auftreten. Für Vozinha bedeutet das: Er muss sich entscheiden – Évora oder Dias. Eine lächerliche Einschränkung, die den Transfer kompliziert und potenziell teuer macht.
Kol Colo hofft auf sportlichen Erfolg und einen ordentlichen Trikotverkauf. Doch die ANFP hat hier die Fäden in der Hand. Ohne den Spitznamen wird das Trikot vermutlich nicht die erwartete Nachfrage generieren. Ein klarer Verlust für den Verein.

Wm-erfolg und instagram-hype
Vozinha war ein entscheidender Faktor für den überraschenden Sechzehntelfinal-Einzug Kap Verdes bei der WM. Seine Instagram-Follower-Zahl explodierte nach dem Auftaktspiel gegen Spanien förmlich – von knapp 50.000 auf unglaubliche 30 Millionen! Ein unvorstellbarer Hype, der nun durch die Regelungen des Verbandes sabotiert wird. Es ist eine erschreckende Demonstration der Bürokratie im Fußball.
Der Wechsel zu Kol Colo ist nicht nur ein Transfer, sondern auch ein Zeichen. Der Klub muss sich nun mit einem Keeper auseinandersetzen, der nicht unter seinem vollen Namen auf dem Feld steht. Ein frustrierendes Szenario, das die sportliche Ambition des Vereins gefährden könnte. Ein dummer Schachzug des Verbandes, der sich nun die Früchte seiner eigenen Regelungen schmecken muss.
Vozinha verdient bei Kol Colo rund 524.520 Euro pro Jahr – deutlich weniger als der Ex-Bundesliga-Star Arturo Vidal, der in derselben Mannschaft spielt. Ein interessanter Kontrast, der die finanzielle Diskrepanz im chilenischen Fußball verdeutlicht. Vidal kassiert umgerechnet rund 1,27 Millionen Euro.
