Wicker strebt olympia 2030 an: paralympics-silber als sprungbrett

Tesero/Norditalien – Anja Wicker hat bei den Paralympischen Winterspielen in Tesero beeindruckt. Die deutsche Athletin holte sich in den Disziplinen Biathlon und Langlauf jeweils Silber und Bronze. Ein starkes Ergebnis, das die Ambitionen der 34-Jährigen für die Spiele in Paris 2024 weiter befeuert – und den Blick auf 2030 richtet.

Vierter podestplatz – wicker will weitermachen

Vierter podestplatz – wicker will weitermachen

„Es war auf keinen Fall mein letztes Rennen“, erklärte Wicker nach ihrem vierten Erfolg in Norditalien. Vier Jahre sind ihr Ziel, sofern die körperliche Verfassung und die sportliche Freude es zulassen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) kann sich so weiterhin auf seine erfolgreichste Medaillengewinnerin der Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo verlassen.

Die zweimalige Goldmedaillengewinnerin Anna-Lena Forster hat ihre sportliche Zukunft offen gelassen. Die Monoskifahrerin will abwarten, wie sich das kommende Jahr entwickelt. Das lässt den DBS jedoch nicht beunruhigen. Wicker bildet das Fundament für eine neue Generation.

Wickers Leistungen sind umso bemerkenswerter, da sie sich in einer Sportart bewegt, die höchste Anforderungen an Ausdauer, Technik und mentale Stärke stellt. Der Weg zu Olympia 2030 wird lang und steinig sein, doch Anja Wicker hat bewiesen, dass sie dazu gehört. Ihre Entschlossenheit ist eine Inspiration für den gesamten deutschen Behindertensport.

Die nächste große Herausforderung für Wicker sind die Weltmeisterschaften im März 2027 in Lillehammer. Dort will sie ihre Chancen auf die Paralympischen Spiele 2028 verbessern.

Die Medaillengewinne in Tesero zeigen: Der deutsche Behindertensport ist auf dem Vormarsch. Die Athleten setzen neue Maßstäbe und inspirieren mit ihren Leistungen.