Vingegaard profitiert – holm analysiert den van-aert-ausfall im giro

Jonas Vingegaard hat im Auftakt der Tour de France einen klaren Vorteil erlangt. Das Teamzeitfahren des Visma-Lease-a-Bike sorgte für einen triumphalen Start, und der Däne übernahm prompt das Gelbe Trikot. Doch das Fehlen von Wout van Aert, dem ehemaligen Paris-Roubaix-Sieger, wird laut Top-Experte Brian Holm als Glücksfall für den Titelanwärter gewertet.

Ein bulliger angriff – pogacar holt vingegaard ein

Die ersten beiden Etappen dominierten das UAE-Team unter der Führung von Tadej Pogacar, wodurch Vingegaard das Gelbe Trikot abgeben musste. Holm ist jedoch beeindruckt von der Leistung des slowenischen Fahrers: „Ich hatte eigentlich auf ihn gewettet.“

Visma und Ineos haben sich mit einer herausragenden Vorstellung im Mannschaftszeitfahren als besonders stark erwiesen. „Es ist 1:0 für Visma im Kampf gegen die Äste“, kommentierte Holm. „Vingegaard hat alles richtig gemacht und ist deutlich besser vorbereitet als im Vorjahr.“ Das Fehlen van Aerts, der in Frankreich nicht antrat, schafft es, den Fokus voll und ganz auf den zweimaligen Tour-Sieger zu lenken – eine strategische Meisterleistung.

Tradition im teamzeitfahren – visma dominiert

Tradition im teamzeitfahren – visma dominiert

Holm unterstreicht, dass nordische Fahrer traditionell eine besondere Stärke im Mannschaftszeitfahren besitzen. „Fahrer aus den nordischen Ländern haben historisch gesehen eine größere Tradition im Teamzeitfahren und sind dieser Disziplin mehr verbunden.“ Diese Expertise trug maßgeblich zum Erfolg von Visma und Ineos bei. Die Ausgangslage für Vingegaard und Visma ist somit optimal, ein klares Bekenntnis zur Dominanz.

Die Frage ist nun, ob Pogacar die Initiative ergreifen und die Tour de France für sich entscheiden kann. Doch vorerst scheint Vingegaard die Nase vorn zu haben – ein klarer Sieg für den Dänen und Visma.