Thw kiel wankelt - eine schwere phase für den rekordmeister

Der THW Kiel leidet in dieser Saison unter erheblichen Schwierigkeiten. Der Rekordmeister der Daikin Handball-Bundesliga taumelt und hält sich verzweifelt an den letzten Strohhalm. Nachdem die Füchse Berlin am 15. Uhr zum Handball-Kracher in den Norden kommen, muss Kiel in der Liga die Champions League nicht mehr aus eigener Kraft dringen. Im Pokal ist auch Schluss. Nur noch die European League samt Final4 in Hamburg bleibt als letzte Chance.

Die sportliche führung durchlebt eine schwere phase

Die sportliche führung durchlebt eine schwere phase

Geschäftsführer Viktor Szilagyi (47) sprach von seiner schwersten Phase seit Amtsantritt 2019. Der Abstand zu Spitzenreiter Magdeburg ist gewaltig. Statt Titelrennen heißt der Alltag Kampf um Platz 5.

Die Krise wirft Fragen nach dem Trainer Filip Jicha (44) und dem Co-Trainer Christian Sprenger (43) auf. Diskussionen um den Trainerstab sorgen für Unruhe im Umfeld und Druck von außen.

Szilagyi bleibt ruhig und betont, dass es immer eine sachliche Analyse und nicht nur eine emotionale braucht. Er glaubt, dass das Handeln des THW-Kiels an seinem gemeinsamen Weg zeigt, dass man an den Zielen festhält.

Der Plan war ein kontrollierter Umbruch in dieser Saison. Die Realität: Der THW Kiel ist im Dauer-Reparaturbetrieb. Langzeit-Ausfälle (Pekeler, Perez de Vargas, Bilyk, Madsen, Ellefsen á Skipagötu) rissen Lücken. Der Trainerstab musste immer wieder basteln, die vorgesehenen Rollen einzelner Spieler haben sich verändert.

Der THW-Boss spricht von einem Dominoeffekt: