Taube lenkt entscheidenden spielzug ab: mainz feiert glücksbringer
Mainz 05 feierte nach dem 2:0-Sieg gegen Werder Bremen nicht nur den wichtigen Dreier, sondern auch einen unerwarteten Helfer: Eine Taube, die kurz vor dem Führungstreffer von Paul Nebel für Aufsehen sorgte. Der Vorfall wirft ein ungewöhnliches Licht auf das Kellerduell.

Vogel-drama vor dem führungstreffer
Die Szene spielte sich im Vorfeld des 6. Minutens Tores ab. Bremens Marco Grüll versuchte vergeblich, einen Vogel vom Spielfeld zu vertreiben, wirkte dabei abgelenkt und verlor kurz darauf die Balance beim Verteidigen. Das führte direkt zu dem Kopfballtreffer von Paul Nebel.
„Das war anscheinend dann heute der Glücksbringer“, sagte Torschütze Nebel sichtlich amüsiert. Die Mainzer nutzten die Gelegenheit und konnten sich nach einem Fehler der Bremer Abwehr durch den Treffer von Nebel in Führung bringen. Die Situation war für die Bremer natürlich weniger erfreulich.
„Wenn es die Taube war, dann ist das natürlich scheiße. Trotzdem fällt das Tor vielleicht zu leicht“, kommentierte Werder-Spieler Leonardo Bittencourt. Er betonte aber auch, dass solche Ablenkungen keine Entschuldigung für die eigene Leistung seien. „Egal, ob da jetzt 'ne Taube oder irgendetwas anderes auf dem Platz ist, das darf uns nicht ablenken.“
Bereits in der Halbzeit hatte Werder-Profi Mitchell Weiser die ungewöhnliche Situation bei DAZN thematisiert. „Beim Einwurf gab es zuvor die Szene mit der Taube. Ich weiß nicht, ob sie Grüll abgelenkt hat, aber er muss da mitgehen. Es sind Kleinigkeiten, die solche Spiele entscheiden.“
Für Werder Bremen ist die Niederlage ein herber Rückschlag im Abstiegskampf. Die Taube mag ein lustiger Zwischenfall gewesen sein, doch am Ende zählt nur das Ergebnis.
Die Partie zeigt einmal mehr, dass Fußball nicht nur von Taktik und Technik abhängt – manchmal spielen auch Vögel eine Rolle.
