Synchronspringen: Deutsche Duo verpasst Medaille – Russen dominieren EM in Paris
Das Deutsche Synchronspringen-Duo Luis Avila Sanchez und Jaden Eikermann schied bei der Weltmeisterschaften in Paris aus. Im Finale vom Turm landeten sie mit 392,43 Punkten auf dem fünften Platz – lediglich 14 Zähler trennten sie von der Bronzemedaille.
Enttäuschung in Paris: DSV-Team verliert Anschluss
Die Leistung des Berliner und Aachener Teams war zwar solide, doch ein Patzer im vierten Durchgang kostete sie wertvolle Punkte und den Anschluss an die Medaillenränge. Es war erst der dritte Wettkampf der Saison in Paris, bei dem die deutschen Wasserspringer nicht auf das Podium gehörten. Die Disziplin hatte im Halbfinale bereits Rang zwei innegehabt, fiel dann aber aufgrund des Fehlers auf den sechsten Platz zurück.

Russische Dominanz im Synchronspringen
Die Titel ging an die russischen Vizeweltmeister Nikita Schleicher und Ruslan Ternowoi, die mit 443,82 Punkten eine klare Oberhand zeigten. Die Italiener Simone Conte und Raffaele Pelligra belegten den Silberrang (416,46), gefolgt von den ukrainischen Titelverteidigern Mark Hryzenko und Oleksij Sereda (406,05). Die deutschen Athleten konnten sich in dieser Disziplin bisher nicht mit Medaillen rächen.

Gold für Massenberg und Schauer
Trotz der Enttäuschung gab es für die deutschen Wasserspringer dennoch positive Nachrichten: Lou Massenberg und Jonathan Schauer triumphierten im Synchronspringen vom 3-Meter-Brett, während Moritz Wesemann im 1-Meter-Brett die Goldmedaille gewann. Pauline Pfeif holte im Einzel sowie im Synchronspringen vom Turm mit Elena Wassen Silber. Ein harter Kampf, der jedoch nicht belohnt wurde.
