Sophie Wißenberg verpasst Medaille im Siebenkampf bei EM 2026 in Birmingham
Die deutsche Siebenkämpferin Sophie Wißenberg konnte bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 2026 in Birmingham trotz einer neuen persönlichen Bestleistung von 6496 Punkten keine Medaille gewinnen. Im Siebenkampf, in dem Irland’s Kate O’Connor mit 6751 Punkten die Goldmedaille errang, beendete Wißenberg das Turnier auf dem fünften Platz.
Kate O’Connor triumphiert, Sprengel verpasst das Podest
Kate O’Connor (Irland) siegte mit einem Vorsprung von 38 Zählern vor Emma Oosterwegel (Niederlande) und Sofie Dokter (Niederlande), die Bronze holte. Die als Top-Favoritin geannte Annik Kälin (Schweiz) belegte den vierten Platz. Titelverteiterin Nafissatou Thiam (Belgien) fehlte aufgrund einer Verletzung.

Frustrierende Leistungen anderer deutscher Athletinnen
Sandrina Sprengel, die bei der Weltmeisterschaft 2024 in Tokio für Furore gesorgt hatte, patzte bereits im ersten Wettkampftag über die 100 m Hürden und landete schließlich auf dem 15. Platz. Vanessa Grimm (Königsteiner LV) erreichte den 14. Rang. Carolin Schäfer, die als letzte deutsche Siebenkämpferin eine Medaille gewann (Bronze 2018 in Berlin), konnte bei dieser EM keine gute Leistung zeigen. Sabine Braun, die letzte Europameisterin, stammt aus dem Jahr 1994 in Helsinki.

Wißenbergs emotionale Worte
„Ich habe die letzten zwei Tage gefühlt durchgeheult“, sagte Wißenberg nach dem Wettkampf im „ZDF“. „Ich war so voller Emotionen und so überrascht von mir die ganze Zeit. Das war jetzt meine erste Meisterschaft seit wirklich langer, langer, langer Zeit. Und ich bin froh, dass ich es zu Ende gebracht habe. Ich habe das Gefühl, dass ich eine ganz neue Athletin bin.“