Söndergaard raus: öfb entlässt trainer nach enttäuschendem start

Der Fußballverband Österreich (ÖFB) hat heute den überraschenden Schnitt mit Lars Söndergaard als Cheftrainerin der Frauen-Nationalmannschaft verkündet. Nach nur 14 Spielen und einer beispiellos schlechten Bilanz von neun Niederlagen ist das Vertrauen erloschen.

Ein mutiger fehlstart mit fatalem ausgang

Söndergaard, zuvor als Trainer beim GAK und Wacker Innsbruck im Männerfußball erfolgreich, übernahm vor anderthalb Jahren eine ambitionierte Mission: den Kader neu zu formen. Doch trotz einiger positiver Momente, wie zuletzt das 0:0 gegen Deutschland, konnte die Mannschaft unter seiner Führung keine Konstanz zeigen. Der Druck wuchs unaufhörlich.

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel begründete die Entscheidung mit dem Bedarf nach einer „Veränderung“. „Das Projekt ist in einer insgesamt sehr herausfordernden Konstellation nicht in der gewünschten Form aufgegangen“, erklärte er. Es ist ein Schock für die österreichische Frauenfußballszene, da Söndergaard eine gewisse Bekanntheit genoss – er war beispielsweise bereits als Co-Trainer bei Wiener Austria tätig.

Neuer hoffnungsträger: söndergaard als betreuer

Neuer hoffnungsträger: söndergaard als betreuer

Die ÖFB-Familie hat sich für Lars Söndergaard als Interimstrainer bis zum Ende der WM-Qualifikation 2027 in Brasilien entschieden. Eine pragmatische Lösung, um den Anschluss nicht zu verlieren. Es bleibt abzuwarten, ob der erfahrene Deutsche die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur bringen kann.

Die WM-Qualifikation Gruppe A4 steht vor der Tür. Das Spiel gegen Slowenien am 5. Juni und das Duell mit Norwegen am 9. Juni werden entscheidend für die Zukunft der Nationalmannschaft sein. Die Fans hoffen nun auf einen neuen Aufbruch und eine deutlich bessere Leistung.