Skispringen: stars messen sich im zielspringen in zakopane

Zakopane/Polen – Nur wenige Tage nach dem Weltcup-Finale beweisen die besten Skispringer der Welt erneut ihre Klasse. Am Mittwochmorgen steigt in Polen ein Zielspringen, bei dem es ausschließlich um die Weite geht. Das ungewöhnliche Format lockt deutsche Top-Athleten wie Andreas Wellinger und Karl Geiger sowie den slowenischen Star Domen Prevc an.

Zielspringen in zakopane: die jagd nach dem schanzenrekord

Zielspringen in zakopane: die jagd nach dem schanzenrekord

Die Wielka Krokiew in Zakopane wird zum Schauplatz eines spannenden Wettbewerbs. Dabei gibt es keine Abzüge für Haltungsnoten, Wind oder Gate-Kompensation. Es geht allein um die reine Weite. Die Anlaufdistanz darf frei gewählt werden – eine strategische Entscheidung, die den Ausgang des Springens maßgeblich beeinflusst.

Vierer-Teams, angeführt von bekannten Namen wie Martin Schmitt, treten gegeneinander an. Im Team von Schmitt springen neben Wellinger auch der Norweger Marius Lindvik, Dawid Kubacki aus Polen und Anze Lanisek aus Slowenien. Das Ziel ist es, mit acht Sprüngen möglichst nahe an den Schanzenrekord von 147,0 Metern zu gelangen, der aktuell von dem Japaner Yukiya Sato hält. Prevc hatte im Vorjahr bei der Premiere des Zielspringens eine inoffizielle Bestmarke von 150,5 Metern erzielt.

Ein besonderes Highlight: Sollten mehrere Teams punktgleich abschließen, entscheidet ein Ausspringen der jeweiligen Kapitäne auf einer mobilen Schanze über den Sieg. Namen wie Andreas Goldberger, Adam Malysz, Thomas Morgenstern oder Janne Ahonen könnten so ein kleines Comeback feiern. Die Konkurrenz ist hoch – und die Spannung steigt.

Die Veranstaltung bietet eine willkommene Gelegenheit, die Fähigkeiten der Springer unter besonderen Bedingungen zu testen. Die fehlenden Abzüge für Technik und Wind machen das Zielspringen zu einem reinen Kraftakt und einem direkten Vergleich der maximalen Weite.

Die teilnehmenden Teams zeigen, dass die Saison noch lange nicht vorbei ist. Die Athleten nutzen die Gelegenheit, sich für zukünftige Wettbewerbe zu wappnen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Es bleibt abzuwarten, wer am Ende die längste Weite erzielt und sich den Sieg sichert.

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