Sinner gewinnt atp-masters in indian wells – titel nummer 25!
Jannik Sinner hat sensationell das prestigeträchtige ATP-Masters-Turnier in Indian Wells gewonnen. Der Südtiroler besiegte im packenden Finale den Russen Daniil Medwedew nach zwei Tiebreaks mit 7:6 (8:6), 7:6 (7:4).

Sinner feiert ersten titel des jahres und verkürzt abstand zu alcaraz
In der kalifornischen Wüste, wo die Temperaturen auf über 35 Grad stiegen, zeigte Sinner eine beeindruckende Leistung. Der 25-jährige kämpfte sich nach einem souveränen Halbfinaleinzug, in dem er den deutschen Top-Spieler Alexander Zverev in zwei Sätzen ausschaltete, zum Sieg.
Medwedew, der zuvor den Weltranglisten-Führenden Carlos Alcaraz in der Vorschlussrunde bezwang, musste sich nach 1:58 Stunden Spielzeit geschlagen geben. Für den Russen war es eine Enttäuschung, da er sich mit dem Zweiten Platz seinen Einzug in die Top 10 der Weltrangliste erkämpfen wollte.
Das Match war von hoher Qualität geprägt. Beide Spieler ließen beim eigenen Aufschlag kaum etwas zu. Kein Break in 1:58 Stunden zeugt von der Stabilität, die Sinner und Medwedew im gesamten Spiel zeigten. Im ersten Satz entschied ein Mini-Break zugunsten Sinners, im zweiten Satz wendete der Südtiroler nach einem 4:0-Rückstand von Medwedew im Tiebreak sein Glück.
“Ich bin überglücklich. Das ist heute ein ganz besonderer Tag für Italien”, sagte Sinner und verknüpfte seinen Erfolg mit dem ersten Karrieretitel des Formel-1-Piloten Kimi Antonelli in China. “Ich bin ein großer F1-Fan. Und dass Kimi Italien dort zurück an die Spitze bringt, ist wunderbar.”
Für Sinner ist dies der 100. Erfolg bei einem der neun Masters-Turniere und der erste Titel des Jahres. Nach einer Halbfinalniederlage bei den Australian Open gegen Novak Djokovic und einem Viertelfinalaus in Doha, verkürzt er nun den Abstand zu seinem Rivalen Carlos Alcaraz in der Weltrangliste.
Medwedews Reise nach Indian Wells war alles andere als einfach. Er reiste unter schwierigen Bedingungen und mit mehrtägiger Verzögerung, nachdem er in Dubai festsaß und über Oman und Istanbul nach Kalifornien gelangte.
Sinner bleibt somit eine der aufregendsten Figuren des Tennis. Seine Kombination aus technischer Brillanz und mentaler Stärke macht ihn zu einem Favoriten für die kommenden Turniere.
Die italienische Tennisgemeinschaft kann ein großes Fest feiern. Sinner hat nicht nur einen wichtigen Titel gewonnen, sondern auch gezeigt, dass er zu den Weltspitzen gehört.
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