Silberbergers desesperation: wac am abstiegskampf im lavanttal

Der Wolfsberger AC steht kurz vor dem Abgrund. Trainer Thomas Silberberger räumt ein: Die Lage ist schlimmer als erwartet. Vier Runden zum Saisonende droht der Abstieg in die Bundesliga-Zweite Liga – und der GAK, der mit vier Punkten Vorsprung auf den WAC liegt, könnte den direkten Klassenerhalt bereits jetzt schon sichern.

Krise im lavanttal: silberbergers kampf um den klassenerhalt

Vor dem entscheidenden Heimspiel gegen den Grazer AK gestand Silberberger, dass die Situation aussichtslos sei. „Ich habe noch nie Feuerwehrmann gespielt“, offenbarte er offen. „Es ist weiter auseinandergedriftet, als ich es mir vorgestellt habe.“ Der Verein befindet sich in einer Sportlich-desaströsen Zustand.

Die Fans und die Verantwortlichen sehnen sich nach dem Glanz der Cup-Siegerzeiten, doch die Realität ist ein harter Kampf ums Überleben. Der Abwärtstrend ist unaufhaltsam, und der Zusammenhalt im Team scheint völlig versiegt zu sein. Silberberger sieht die größte Herausforderung darin, die Mannschaft zu einer Einheit zu formen, in der jeder für jeden einsteht.

Standardsituationen – der schlüssel zum erfolg?

Standardsituationen – der schlüssel zum erfolg?

Ein weiterer kritischer Punkt ist die schwache Leistung bei Standardsituationen. Der Fokus im Training liegt derzeit voll auf dieser Disziplin, da hier der Verein in der Vergangenheit zu wenige Tore erzielt hat. Silberberger war offen ehrlich: „Wir haben viel zu wenig Ertrag.“

Parallel zum Kampf des WAC um den Klassenerhalt steht die WSG Tirol vor einer ähnlichen Herausforderung. Ein Sieg gegen Ried könnte den Wattenern einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt ermöglichen. Doch auch der Aufsteiger SV Ried zeigt eine starke Leistung und will seinen Platz im unteren Play-off-Bereich festigen.

Ried im aufwind – altach im visier

Ried im aufwind – altach im visier

Die Innviertler haben in den letzten vier Spielen acht Punkte geholt und sich damit als Nummer eins etabliert. Trainer Maximilian Senft ist zuversichtlich, diesen Lauf in Innsbruck fortzusetzen und das Saisonziel zu fixieren. Allerdings wird der gesperrte Ante Bajic fehlen. Die Begegnung mit der WSG Tirol dürfte ein körperliches Spiel mit vielen Zweikämpfen und viel Intensität werden.

Fazit: Der Kampf um den Klassenerhalt im Lavanttal ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Der WAC muss dringend Punkte sammeln, um den Abstieg zu verhindern. Sonst droht der Verein eine Zukunft in der Regionalliga – und der Sportliche Niedergang.