Serbiens wm-qualifikation: alimpijevic fordert termin-änderung
Das serbische Basketballteam hat in der WM-Qualifikation erneut gefehlt. Nach einem perfekten ersten FIBA-Fenster blieb Vizeweltmeister Serbien diesmal sieglos. Ausgerechnet in den beiden Topspielen gegen die Türkei fehlten zahlreiche große Namen.
„Es ist furchtbar“, betonte der neue Cheftrainer der Serben, Dusan Alimpijevic, nach der erneuten Niederlage am Sonntag. „Für mich ist das komplett wahnsinnig. Es ist lächerlich.“
Alimpijevic kritisierte die Termine der Länderspiele. Ihnen fielen die wichtigsten Spieler oft in der EuroLeague zum Spielen. Deshalb forderte er Änderungen von EuroLeague und Weltverband FIBA. „Sie müssen sich zusammensetzen und eine Lösung finden, um dieses Zeug zu stoppen“, machte er klar.

Serbien muss sich anpassen
Die große Fluktuation, also der Einsatz immer wieder unterschiedlicher Spieler, in solchen Länderspielen sei nur schwer zu kompensieren. „In jedem FIBA-Fenster lerne ich neue Leute kennen. Wir hatten nur sieben Tage. Das macht es sehr schwer für sie, sich an das System anzupassen“, erklärte Alimpijevic.
Die WM-Qualifikation ist zwar noch nicht in Gefahr, jedoch läuten aktuell durchaus die Alarmglocken. Serbien hat den Anschluss auf Spitzenreiter Türkei der Gruppe C verloren.
