Seixas’ karrierekrache: dauphiné-debakel beendet tour-ambitionen
Paul Seixas’ Tour-Träume sind in Trümmern. Der 19-jährige Hoffnungsträger des Decathlon-CMA CGM Teams verabschiedete sich nach einer verheerenden Leistung beim Tour Down Under von jeglichen Grand-Tour-Ambitionen.
Schock in frankreich: rücktritt nach kritischem sturz
Der junge Franzose stürzte im finalen Abschnitt der Tour de l’Avenir und zog sich schwere Hand- und Ellenbogenverletzungen zu. Ein Fehler, der seine gesamte Beteiligung an der kommenden Frankreich-Rundfahrt gefährdet.
Die Teamärzte ordneten sofort eine Regeneration an. Seixas’ Selbstvorwurf – „Ich habe den ganzen Unsinn gemacht, einen dummen Fehler“ – deutet auf eine tiefe persönliche Krise hin. Er beschreibt, wie er eine Kurve falsch einschätzte und sich in der Abfahrt gegen andere Fahrer durchsetzen wollte, was zu einem riskanten Manöver führte.

Teamarzt warnt vor risiken
Teamarzt Jacky Maillot betonte die Notwendigkeit, jegliche Risiken zu vermeiden. „Die Vorgabe war, keinerlei Risiken einzugehen.“ Die Tour de France ist das absolute Nonplusultra für Seixas und sein Team. Die Regeneration soll ihm helfen, sich auf den Start vorzubereiten.
Seixas‘ frühlicher Erfolg mit starken Ergebnissen bei Eintagesrennen, inklusive einer beeindruckenden Podiumsfläche gegen Tadej Pogacar, hatte die Radsport-Welt im Sturm erobert. Nun scheint dieser Aufbruch zu bröckeln. Die Frage ist: Kann er sich von diesem Rückschlag erholen und noch einmal glänzen? Die Tour de France wartet, und die Erwartungen sind enorm.
Es ist ein dramatischer Einbruch für den jungen Mann, dessen Ambitionen nun in Frage gestellt werden. Eine verpatzte Generalprobe, die die Frankreich-Rundfahrt gefährdet.
