Seixas im blitz gestand: funkpanne und gefährliche ausweichmanöver stören tour-debüt

Paul Seixas hat den Auftakt seiner Tour de France mit einem regelrechten Albtraum erlebt. Technische Defekte, Funkprobleme und ein knappes Missgeschick mit einem Rennwagen haben den jungen französischen Hoffnungsträger völlig aus dem Konzept gebracht.

Frustrierender start für den tour-neuling

Bereits in der zweiten Etappe über 168,5 Kilometer von Tarragona nach Barcelona stellte sich Seixas einem unglaublichen Leistungsentgleisung. Zunächst ein Funkfehler, dann drohte fast eine gefährliche Kollision. Nach einem Räderwechsel musste er sich notgedrungen auf das Rad seines Teamkollegen Aurélien Paret-Peintre stützen – und kurz darauf erneut auf Ersatzreifen wechseln. Die Situation eskalierte, als er sich nur knapp einem Rennwagen entziehen konnte, der den Rückspiegel des Fahrers scheinbar völlig ignorierte. „Ich habe panisch reagiert, aber es war ein Wettlauf gegen die Zeit“, gestand Seixas. Die Angst war ihm deutlich anzusehen.

Funkpanne kostet wertvolle positionen

Funkpanne kostet wertvolle positionen

Der entscheidende Moment kam im Finale des Rennens. Ein Kommunikationsfehler im Funkgerät führte dazu, dass Sportlicher Leiter seine Anweisungen nicht richtig interpretierte. Seixas versuchte, seine Schwierigkeiten zu melden, doch seine Botschaft wurde nicht verstanden. Als Tiesj Benoot den Berg Montjuic empor schnellen ließ, war der Franzose bereits zu weit zurück, um selbst einen Angriff zu lancieren. Die Folge: eine zusätzliche Körnerverluste, als er in einer kleinen Abfahrtslücke hängen blieb. Es war ein Teufelskreis.

Sechster platz – ein kleiner erfolg unter schwierigen bedingungen

Sechster platz – ein kleiner erfolg unter schwierigen bedingungen

Trotz des holprigen Starts und der zahlreichen Rückschläge konnte Seixas jedoch seine Position in der Gesamtwertung halten. Isaac del Toro gewann die Etappe vor Tadej Pogačar und Remco Evenepoel. Ein Neunter Platz im Sprint ist unter diesen Umständen aber durchaus respektabel. Mit 42 Sekunden Rückstand liegt Seixas weiterhin in Reichweite des Gelben Trikotträger Vingegaard. Das Team UAE Team Emirates zeigte kämpferische Leistung, wobei Benoot und Paret-Peintre wichtige Unterstützung leisteten. „Ich hatte bessere Beine als erwartet, aber ich spare sie mir für die kommenden Etappen“, so Seixas mit Blick auf die Zukunft. Ein kleiner Fehler, aber ein wichtiger Test für den jungen Franzosen.“n