Schock für küng: saison nach unfall beendet – op nötig

Ein harter Rückschlag für den Schweizer Radprofi Stefan Küng: Der Klassiker-Auftakts für den Tudor-Rennstall ist nach einem Sturz knapp 50 Kilometer vor dem Ziel des Omloop Het Nieuwsblad beendet. Ein gebrochener Oberschenkel macht eine Teilnahme an den Monumenten – insbesondere Paris-Roubaix und Flandern – unmöglich.

Küng muss operiert werden und verpasst wichtige rennen

Küng muss operiert werden und verpasst wichtige rennen

Der Unfall ereignete sich im Kopfsteinpflastersektor Kerkgate, wo sich Küng zusammen mit drei weiteren Fahrern zu Boden brachte. Obwohl er zunächst wieder aufstand, zeigten sich starke Schmerzen, die letztendlich seine Aufgabe besiegelten. Laut einer Erklärung des Tudor-Rennstalls ist aufgrund der Verletzungsstelle und der Schwere eine Operation notwendig. Küng wird zunächst im Krankenhaus in Belgien bleiben und anschließend in die Schweiz transportiert, wo Anfang der nächsten Woche die Operation geplant ist.

Die Nachricht kommt unerwartet, da Küng nach seinem Wechsel zu Tudor im Winter große Ambitionen für die Frühjahrssaison hegte. In den vergangenen Jahren hatte er bei Paris-Roubaix und der Flandern-Rundfahrt regelmäßig Top-Ergebnisse erzielt.

Während für Küng die Saison vorzeitig beendet ist, gab sein Teamkollege Rick Pluimers Entwarnung. Er war etwa fünf Kilometer nach Küng ebenfalls in einen Sturz verwickelt, landete aber mit dem Gesicht auf der Kopfsteinpflasterstraße des Molenbergs.

Der Omloop Het Nieuwsblad selbst war geprägt von zahlreichen Stürzen und Attacken. Weltmeister Mathieu van der Poel sicherte sich den Sieg im Rennen, nachdem er knapp fünf Kilometer vor dem Ziel einen spektakulären Sturz erlitten hatte. Das Rennen zeigte schon früh, dass es ein anspruchsvolles und unberechenbares Auftaktwochenende werden würde.

Die Nachricht von Küngs Verletzung ist ein bitterer Moment für den Schweizer Athleten und ein herber Verlust für sein Team. Es bleibt abzuwarten, wie lange die Genesung dauern wird und ob er dennoch im Laufe der Saison wieder voll einsatzfähig sein kann.

Die Prognose für seine Teilnahme an den klassischen Rennen ist jedoch aussichtslos. Frankreich, Belgien und Italien werden ohne den Schweizer Spezialisten für Kopfsteinpflaster fehlen.

Die Saison hat gerade erst begonnen, und bereits jetzt erleben wir dramatische Wendungen. Die Frage ist, welche Auswirkungen dieser Rückschlag auf Küngs zukünftige Karriere haben wird.

Die Entscheidung für die Operation war notwendig, um weitere Schäden zu vermeiden. Küng wird sich nun auf die Genesung konzentrieren, während sein Team die Saison weiter vorantreibt.