Sabalenka bringt vierbeiner nach paris: ash darf mit!
Paris fiebert den French Open entgegen, und Aryna Sabalenka sorgt für einen ungewöhnlichen Aufreger. Die Weltranglistenerste ist nicht nur mit ihrer eigenen Akkreditierung in Roland-Garros eingetroffen, sondern hat auch für ihren Hund Ash eine offizielle Genehmigung erhalten. Ein Anblick, der für Gesprächsstoff sorgt und die Herzen der Tennis-Fans höherschlagen lässt.

Ein tierischer vip-gast auf dem centre court
Die Bilder von Ash mit seiner eigenen Akkreditierung, die sich wie ein kleines Aushängeschild um seinen Hals trug, gingen wie ein Lauffeuer durch die sozialen Medien. Sabalenka selbst nahm die Situation mit Humor: „Danke! Er hat überall Zugang“, scherzte sie lachend. Es bleibt abzuwarten, ob Ash die Matches verfolgen und seine Besitzerin anfeuern wird – ein tierischer Glücksbringer, sozusagen.
Doch während der charmante Vierbeiner die Schlagzeilen beherrscht, darf man die sportlichen Ambitionen von Sabalenka nicht vergessen. Die 28-Jährige zählt zu den Top-Favoritinnen für den Titelgewinn in Paris. Nach enttäuschenden Auftritten in Madrid und Rom will sie in Roland-Garros zurück in die Erfolgsspur finden. Die French Open 2026, die am 24. Mai beginnen und bis zum 7. Juni dauern, bieten ihr dafür eine reelle Chance.
Andy Roddick, der ehemalige US-Open-Sieger, sieht die leichte Formschwäche von Sabalenka als Chance für andere Spielerinnen. „Wenn du Noskova bist und zuletzt gut gespielt hast, fragst du dich plötzlich: Kann ich Roland-Garros gewinnen?“, so der Amerikaner. Namen wie Iga Swiatek, Coco Gauff und Jessica Pegula könnten ebenfalls profitieren. Die Konkurrenz schläft nicht, und Sabalenka muss sich ihrerseits steigern, um ihre Titelambitionen zu wahren.
Die Erinnerung an das letztjährige Finale ist noch frisch: Coco Gauff setzte sich damals nach einem spannenden Kampf gegen Sabalenka durch und feierte ihren ersten Triumph in Roland-Garros. Ein Duell, das die Tenniswelt in Atem hielt und das Potenzial der jungen Amerikanerin unter Beweis stellte. Ob sich eine Revanche in diesem Jahr anbietet, bleibt abzuwarten.
Während die sportlichen Aspekte im Vordergrund stehen, zeigt der Fall Ash, dass auch der Tennissport eine menschliche Seite hat – und manchmal eben auch eine tierische. Ein kleiner Lichtblick inmitten des großen sportlichen Dramas.
