Real madrid patzt: getafe schlägt königliche überraschend!
Madrid erbebte, als Martin Satriano aus dem Nichts traf – und plötzlich schien der Traum von der Meisterschaft für Real Madrid in Rauch aufzugehen. Die Niederlage gegen Getafe, ein 0:1, ist nicht nur eine schmerzhafte Heimpleite, sondern auch ein deutliches Zeichen der Schwäche im Titelrennen. Vier Punkte Rückstand auf Barcelona? Das ist keine Bagatelle.
Historische blamage in der bernabéu
Seit 18 Jahren, genauer gesagt seit dem 24. Februar 2008, hatten die Königlichen nicht mehr zu Hause gegen Getafe die Punkte verschenkt. 37 Siege und vier Unentschieden standen zuvor auf der Habenseite – eine schier unglaubliche Dominanz. Doch nun hat sich die Geduld der Getafe-Fans ausgezahlt. Satrianos Volley aus 16 Metern, ein einziger, perfekt getimter Schuss ins rechte untere Eck, brachte die Außenseiter in Führung und stürzte die Madrilenen in eine tiefe Krise.
Real versuchte zwar alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch die Abwehr von Getafe hielt dem Druck stand. Dabei hatte der deutsche Innenverteidiger Antonio Rüdiger einiges an Glück. Ein rüdes Zusammenstoßen mit Diego Rico, bei dem Rüdiger den Getafe-Spieler mit dem Knie im Gesicht traf, blieb ohne Strafe – auch der VAR verzichtete auf eine Intervention. Eine Entscheidung, die für viel Kritik sorgte.

Chaos in der schlussphase und platzverweise
Die letzten Minuten des Spiels waren von wilder Hektik geprägt. Reals Franco Mastantuono sah in der Nachspielzeit die rote Karte, nachdem er sich lautstark beschwert hatte. Kurz zuvor war Vinicius Junior verwarnt worden. Auf der Gegenseite musste Adrian Liso mit der Gelb-Roten Karte den Platz verlassen. Ein Spiel, das mindestens so viele Emotionen wie Tore produzierte.
Trainer Alvaro Arbeloa zeigte sich nach der Niederlage zwar kämpferisch, „Vier Punkte sind aufholbar, dafür werden wir kämpfen“, aber die Worte klangen hohl angesichts der aktuellen Lage. Die Niederlage wirft einen langen Schatten auf die Meisterschaftsambitionen von Real Madrid. Barcelona kann sich entspannen – vorerst.
