Prestianni-skandal: uefa sperrt benfica-star – rassismusvorwürfe und zwei jahre bewährung

Ein Schock für den europäischen Fußball: Gianluca Prestianni, der argentinische Offensivspieler von benfica Lissabon, muss sich nach Rassismusvorwürfen eine Strafe von sechs Spielen in internationalen Wettbewerben – inklusive einer bereits verbüßten Sperre – einheimsen. Die UEFA hat die Entscheidung nach dem Playoff-Duell gegen Real Madrid gefällt.

Dramatische ereignisse in lissabon und madrid

Die Kontroverse begann im Rahmen des Champions-League-Playoffs. Während des Hinspiels in Lissabon soll Prestianni den Real-Star Vinicius Junior rassistisch beleidigt haben, nachdem dieser per Elfmeter die Führung für die Königlichen herstellte. Die Situation eskalierte, und der Spieler wurde anschließend vom Platz gestellt.

Das Rückspiel in Madrid endete mit einem Protest von Lissabon, der jedoch ins Leere fiel. Real sicherte sich damit den Gruppensieg und zog in die Hauptphase der Königsklasse ein.

Zwei jahre bewährung – ein fehler mit folgen

Zwei jahre bewährung – ein fehler mit folgen

Die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer verhängte nun eine Strafe, die sich auf Spiele in UEFA-Klubwettbewerben sowie auf Länderspiele bezieht, die von der Europäischen Fußball-Union organisiert werden. Die Strafe umfasst nicht nur die bereits ausgesprochene Sperre, sondern auch drei weitere Spiele, die auf zwei Jahre Bewährung gestellt wurden. Ein verdächtiges Bild ergibt sich, da Prestianni bereits im Rückspiel in Madrid gesperrt war.

benfica-Trainer José Mourinho hat sich nach dem Vorfall öffentlich gegen Prestianni ausgesprochen und ihn im Anschluss an den Kampf erneut in den Kader befördert. Doch nun scheint die Sache geahndet zu sein und die Karriere des jungen Argentinier wird durch diese Strafe gefährdet.

Ungeschminkte worte von mourinho

Ungeschminkte worte von mourinho

Mourinho hatte nach dem Spiel in Lissabon erklärt, dass er Prestianni nicht mehr einsetzen wolle, sollte sich die Untersuchung der UEFA bestätigen. Doch nun scheint der Trainer die Situation zu akzeptieren und den jungen Leistungsträger in den Kader zu integrieren. Die Zukunft des Offensivspielers von Benfica Lissabon ist ungewiss.

Die Entscheidung der UEFA ist ein deutliches Zeichen gegen Rassismus im Fußball und zeigt, dass solche Vorwürfe nicht toleriert werden.