Pfeifs Fehlpatz kostet Silber – Deutsche Wasserspringerinnen bei EM knapp am Podest

Paris, 3. August 2026 – Pauline Pfeif hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in Paris eine Medaille geholt, doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Nach einem holprigen Beginn, in dem sie im Vierten Durchgang einen verhängnisvollen Fehler beging, reichte es für die 24-Jährige zu Silber im Turmspringen. Ein knappes Ergebnis, das die Enttäuschung bei den deutschen Wasserspringerinnen deutlich widerspiegelt.

Bond setzt den Aufwind fort – Pfeif verliert wertvolle Zeit

Die Britin Maisie Bond hatte bereits im dritten Durchgang die Führung übernommen und mit einer herausragenden Leistung von 76,80 Punkten den Grundstein für ihren Sieg gelegt. Pfeif, die zuvor mit einem deutlichen Vorsprung in Führung lag, verlor durch einen Fehler beim Doppel-Salto mit rund 21,75 Punkten den Anschluss. Der Fehler, der sie sofort auf den dritten Platz zurückwarf, ließ kaum Hoffnung auf eine Medaille mehr.

Praasterink holt den Silberrang – Wassen verpasst das Rennen

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Doch es gab auch positive Nachrichten für den deutschen Schwimm-Verband. Elena Wassen, die gemeinsam mit Pfeif im Mixed-Springen zu Silber gesprungen war, konnte ihr Ergebnis nicht aufrechterhalten und landete nur auf dem zehnten Platz. Im Rennen um Gold triumphierten Massenberg und Schauer, die mit einer beeindruckenden Leistung die Medaille für Deutschland sicherten. Insgesamt haben die deutschen Wasserspringerinnen zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen – ein solides Ergebnis, das die Qualität des deutschen Wassersportes unterstreicht.

Die Schwimm-EM in Paris hat gezeigt, dass die deutschen Wasserspringerinnen weiterhin auf höchstem Niveau agieren. Trotz des Fehlers von Pfeif und der enttäuschenden Ergebnisse anderer Athletinnen bleibt die Zukunft des deutschen Wassersports vielversprechend.