Österreichs eishockey-team im sturm: schlüsselspieler fallen aus
Die österreichische Eishockey-Auswahl steht vor einer Zitterpartie vor der Weltmeisterschaft in der Schweiz. Roger Bader muss mit einem Großteil seines Kaders rechnen, darunter der verletzte Benjamin Baumgartner.
Baumgartners rückkehr ins dunkel
Der 26-jährige SC Bern Stürmer, der bereits in den Play-Ins beim Titelverteidiger nicht zum Einsatz kam, konnte seinen Knöchelbruch trotz intensiver Rehabilitation nicht rechtzeitig vergessen. Die anhaltenden Schmerzen im Schlittschuh haben seine Pläne für die WM zunichtegemacht. Scherwey kommentierte die Situation mit Nachdruck: „Das verdient den grössten Respekt.“
Doch der Hype um Baumgartners mögliche Rückkehr ist vorbei. Neben ihm fallen auch Marco Kasper, Marco Rossi, David Reinbacher und Vinzenz Rohrer aus – die beiden AHL-Spieler aus Bern sind aktuell noch im Einsatz. Die Abgänge reihen sich zu einem beachtlichen Minus für das Team von Bundestrainer Martin Meienberger.

Der druck steigt – und die konkurrenz ist stark
Die Situation wird noch komplizierter, da die WM-Teilnahme der österreichischen Auswahl von der frühzeitigen Eliminierung in der Gruppenphase abhängt. Die Konkurrenz ist hart, und die verbleibenden Spieler müssen alles daran setzen, die Erwartungen zu erfüllen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, um das Team auf die Herausforderungen vorzubereiten.
Die letzten Wochen waren geprägt von Trainingsspielen, die jedoch wenig Hoffnung auf eine stabile Grundordnung im Kader zeigten. Die Verletzungen und angeschlagenen Spieler haben die Planung zusätzlich erschwert. Trotz allem bleibt die Hoffnung auf eine erfolgreiche WM-Teilnahme – aber die Voraussetzungen sind alles andere als ideal. Die Österreicher müssen alles daran setzen, aus der Krise zu wachsen und eine kompakte Mannschaft zu formieren.
