Nhl-draft-potenziale in der national league

Während die National League in ihre entscheidende Meisterschaftsphase eintritt, sind die Playoffs in der NHL noch nicht einmal begonnen. Nach den Playoffs wird der Fokus in Nordamerika auf den Entry-Draft gerichtet, bei dem auch Spieler aus der National League gezogen werden konnten. Wir wollen diese Akteure genauer unter die Lupe nehmen.

Spezielle kategorien

Wir teilen die Spieler in Kategorien ein, je nachdem, ob sie jünger als 25, zwischen 25 und 30 oder älter als 30 Jahre alt sind, wenn sie nie einen NHL-Vertrag unterzeichneten, oder ob sie einen NHL-Kontrakt hatten, aber nie in der Liga spielten.

Jung, ü25 und ü30: die jungen talente

Jung, ü25 und ü30: die jungen talente

Die jungen Spieler, die man ihr noch die höchste Wahrscheinlichkeit zugeschreiben kann, noch einen NHL-Vertrag zu erhalten, sind Basile Sansonnens, Elijah Neuenschwander und Ludvig Johnson. Rico Gredig wurde im Sommer 2024 von den New York Rangers gedraftet, hat aber noch keinen Vertrag unterzeichnet. Stattdessen wird der Stürmer Ende Saison den HC Davos verlassen und sich dem EV Zug anschließen. Antoine Keller wechselte während dieser Saison zum HC Ajoie und wusste beim Schlusslicht bislang mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen.

Weiter gibt es noch Brian Zanetti vom HC Lugano, Manix Landry vom HC Ambri-Piotta und Simon Knak vom HC Davos, die noch keinen NHL-Vertrag unterzeichnet haben. Knak konnte immerhin schon AHL-Luft schnuppern. Landry verfügt übrigens über eine Schweizer Lizenz und nicht über den Schweizer Pass.

Jahrgang 1996 und älter: die veteranen ohne nhl-einsatz

Jahrgang 1996 und älter: die veteranen ohne nhl-einsatz

Kommen wir zu den älteren Spielern, die einst von einem NHL-Team gedraftet wurden, nun aber bereits über 30 Jahre alt sind und die Schweiz in ihrer Karriere kaum noch verlassen werden. Auf Julien Sprunger trifft das definitiv zu, denn er wird seine Karriere beenden. Er wurde 2004 von den Minnesota Wild gezogen und ein möglicher Wechsel nach Nordamerika stand zwischenzeitlich im Raum, doch es folgte eine Verletzung nach einem überharten Check von David Backes an der Heim-WM 2009. So kam es, dass Sprunger während seiner gesamten Karriere das Trikot des HC Fribourg-Gotteron trägt und mittlerweile den Spitznamen