Mls: lebenslange sperren für yeboah und jones – wetten auf eigene teams
Die Major League Soccer (MLS) hat zwei ihrer prominentesten Spieler lebenslang gesperrt: Yaw Yeboah vom Columbus Crew und Derrick jones, der zuvor bei Manchester City ausgebildet wurde. Der Grund: Beide Profis hatten 2024 und 2025 auf Spiele ihrer eigenen Mannschaften gewettet.

Wetten auf das eigene spiel – ein gravierender verstoß
Laut Liga-Angaben setzten Yeboah und Jones beispielsweise im Oktober 2024 darauf, dass Jones eine Gelbe Karte erhält – was tatsächlich eintrat. Die MLS vermutet, dass die Spieler möglicherweise vertrauliche Informationen mit anderen Wettern ausgetauscht haben. Kein Einfluss auf das Spielgeschehen, so die Liga, sei jedoch nicht auszuschließen.
Yeboah, der 28 Jahre alt ist und 2023 mit Columbus Crew den MLS Cup gewann, spielte zuvor in Frankreich, den Niederlanden, Spanien und Polen, bevor er 2022 zur MLS wechselte. Im Januar 2025 löste er seinen Vertrag beim LAFC auf und ging anschließend nach China. Jones, geboren in Ghana, spielte unter anderem für Philadelphia, Nashville, Houston, Charlotte und Columbus. Beide Spieler waren bereits im Oktober 2024 vorläufig suspendiert.
Die Strafe ist drastisch und unterstreicht die Null-Toleranz-Politik der Liga gegenüber Wettverstößen. Ein deutliches Signal an alle Profis, die sich an solchen illegalen Aktivitäten beteiligen.
Die Sperren werfen Fragen auf über die zunehmende Komplexität von Sportwetten und die Herausforderungen für die Liga, die Integrität ihrer Spiele zu gewährleisten. Die Entwicklungen zeigen, dass die Grenzen zwischen Sport und Glücksspiel immer verschwimmen.
Die Liga betont, dass die Sperren nicht darauf abzielen, das Recht auf Sportwetten zu unterbinden, sondern die Fairness und Integrität des Wettbewerbs zu schützen. Die Entscheidung unterstreicht die Notwendigkeit einer stärkere Regulierung von Sportwetten weltweit.
Die MLS hat damit einen Präzedenzfall geschaffen, der zukünftige Verstöße deutlich erschweren dürfte.
