Matschke legt zukunftspläne für frisch auf göppingen offen
Der Trainer von Frisch Auf Göppingen, Ben Matschke, hat im Interview mit der Stuttgarter Zeitung seine langfristigen Ziele für das Team klargestellt. Nachdem die Göppinger in der Handball-Bundesliga vier Siege in Folge verbuchen konnten, richtet sich das nächste Aufgabenspektrum am 2. April, wenn Magdeburg zu Gast ist.
Matschke und wiegert: eine freundschaft im handball
Ein besonderes Bindeglied zwischen benachbarten Bundesligisten Magdeburg und Göppingen ist die Freundschaft zwischen Matschke und seinem Magdeburger Pendant Bennet Wiegert. Beide Trainer sind im gleichen Jahrgang und haben ihre Karriere im Handball parallel entwickelt.
„Die Chemie stimmt wirklich außerordentlich gut zwischen uns“, betont Matschke. „Wir sind der gleiche Jahrgang und haben praktisch gleichzeitig unsere Arbeit begonnen - er in Magdeburg, ich bei den Eulen Ludwigshafen. Schon zu dieser Zeit haben wir uns regelmäßig ausgetauscht, auch über die Doppelfunktion.“

Frisch auf göppingen: eine infrastruktur auf vordermann bringen
Ein zentraler Ansatzpunkt, um langfristig erfolgreich zu sein, sieht Matschke in der Professionalisierung der Infrastruktur in Göppingen. Die derzeitigen Trainingsbedingungen befürworten er nicht. „Wenn wir weiter Eigengewächse integrieren wollen, brauchen wir beste Trainingsbedingungen, die haben wir aktuell noch nicht. Die Halle steht uns nur unzureichend zur Verfügung. Da ist schon viel Organisation und Kompromissbereitschaft gefragt“, erklärte der 43-Jährige.
Dahinter steckt die Vision, dass Frisch Auf Göppingen in Zukunft eine zukunftsfähige Mannschaft mit einem stabilen Kern besitzt, die in den kommenden Jahren zusammenbleiben wird. Die Infrastruktur müsse jedoch dahingehend professionalisiert werden, wie das bei anderen Bundesligisten gang und gäbe ist.
