Leverkusen vor champions-debüt: arsenal als eckball-gegner – stabilität gefragt
Bayer Leverkusen steht vor einer Mammutaufgabe: Im Achtelfinal der Champions League empfängt der deutsche Vizemeister den FC Arsenal. Doch nicht nur die individuelle Klasse der Gunners stellt eine Gefahr dar – auch ihre überragende Stärke bei Standardsituationen könnte für die Werkself zum Problem werden.
Die Londoner haben in der Premier League einen neuen Rekord aufgestellt: Sie haben die höchste Anzahl an Toren nach Eckbällen erzielt. 16 Treffer in dieser Saison sind bisher unerreicht. Das bedeutet, dass die Leverkusener Defensive in dieser Hinsicht eine große Herausforderung erwartet.

Stabilität gegen die ordnung der gunners
Bayer 04 hat in der Bundesliga zwar Fortschritte bei der Abwehr von Eckbällen gemacht. Nach anfänglichen Problemen konnte man die Gegentore reduzieren. Doch die Statistik zeigt: Gegen Arsenal wird es wohl die größte Belastung des Jahres.
„Sie machen ihre eigenen Regeln“, kommentierte Alejandro Grimaldo nach dem 3:3-Unentschieden gegen Freiburg. Die Werkself muss sich auf ein System vorbereiten, das auf präzise ausgeführte Standards setzt. Gegentore aus Eckbällen und Flankenfreistößen waren in Leverkusen bereits zuvor ein Thema. Die Verantwortlichen hatten diesen Bereich in der Bundesliga als Problemfeld erkannt.
Die Champions League ist für Leverkusen die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison. Die Mannschaft ist angeschlagen, viele Spieler kämpfen mit Verletzungen. Gegen ein Team wie Arsenal muss man auf absolute Stabilität setzen – und die Standardsituationen müssen dicht gehalten werden.
Die Partie am Mittwoch in der BayArena verspricht ein spannendes Duell zwischen der Stabilität der Werkself und der präzisen Ausführung der Gunners. Ein Spiel, in dem jede einzelne Abwehrlinie zählt.
