Leverkusen verpasst champions-überraschung – spät erlegter elfmeter bricht traum
Ein bitterer Schlag für Bayer 04 Leverkusen: Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Arsenal FC verpasst die Werkself knapp die Sensation. Nach einem 1:1-Unentschieden am BayArena-Wochenende ist die Hoffnung auf ein Weiterkommen geplatzt – ein späte Elfmeterentscheidung besiegelte das Schicksal.

Havertz's späte heldentat – und leverkusens bitterer verlust
Lange Zeit schien die Überraschung möglich. Leverkusen dominierte das Spiel, Arsenal fand kaum ins Rollen. Doch in der 89. Minute wendete sich alles. Nach einem Foul von Malik Tillman im Strafraum pfiff VAR-Entscheider Halil Umut Meler Elfmeter. Kai Havertz, der vor dem Spiel noch offiziell von Leverkusen verabschiedet wurde, verwandelte sicher zum 1:1-Endstand.
Die Atmosphäre war geprägt von Emotionen. Sechs Jahre nach seinem Wechsel zu Chelsea verabschiedete sich Havertz von seinem Ex-Verein. Der Klub überreichte ihm ein Rahmen mit Bildern seiner Zeit bei Bayer, in der er in 150 Spielen 46 Tore erzielte. Ein bewegender Moment, der jedoch überschattet wurde.
Robert Andrich, Leverkusens Kapitän, hatte die Partie lange dominiert. Schon in der 2. Minute erhielt er eine Gelbe Karte, nachdem er Viktor Gyökeres zu Boden gerungen hatte. Ein harter Zweikampf später blieb es beim Verwarnung, doch Andrich ließ sich nicht entmutigen. Nach der Pause erzielte er per Kopf die 1:0-Führung, nachdem ein Eckball von Alejandro Grimaldo hereingegangen war.
Arsenal hatte vor dem Spiel seine Stärke aus Standards gezeigt. Gabriel Martinelli verfehlte die Latte. Doch die späte Entscheidung durch den Elfmeter übertünchte die Leistungen beider Mannschaften. Die Werkself wird sich nun schwer tun, den Rückstand im Rückspiel in London aufzuholen.
Der Abend zeigt deutlich: Fußball kann mannschaftliche Stärke und individuelle Klasse vereinen, aber auch durch einzelne, umstrittene Entscheidungen abrupt stoppen.
