Lahm enttäuscht: neuer-entscheidung für wm 2026 zu spät
Der frühere Weltfußballer Philipp Lahm kritisiert scharf die Entscheidung des DFB, Manuel Neuer als Nummer eins für die Fußball-WM 2026 zu bestimmen. Ein Fehler, der die Mannschaft und die Torhüter selbst gefährdet.

Zögerliche entscheidung, gravierende folgen?
Lahm sieht in der Vorgehensweise der Nationalmannschaft ein Defizit, insbesondere im Hinblick auf die Torwartposition. „Für mein Gefühl kam die Entscheidung, wer die Nummer 1 wird, sehr spät“, erklärt der 42-Jährige. „Gerade auf dieser Position ist es wichtig, früh Klarheit zu haben – für die Mannschaft, aber auch für die beiden Torhüter selbst. Man muss sich festlegen.“
Nagelsmanns Befürwortung Neuers, trotz Lahms Einschätzung, dass der Bayern-Keeper „immer noch der beste deutsche Torhüter“ ist, findet den ehemaligen Kapitän nicht nachvollziehbar. „Er kann der Mannschaft durch seine Erfahrung und Ausstrahlung Stabilität geben. Das wird man beim Turnier sehen.“
Die WM in den USA, Mexiko und Kanada verspricht für die deutsche Auswahl eine anspruchsvolle Gruppe mit Curacao, der Elfenbeinküste und Ecuador. Die Aufgabe für Neuer, sich als gesetzt zu behaupten, scheint angesichts der kurzfristigen Entscheidung alles andere als einfach.
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen: Die Vorverkäufe für Tickets für die WM sind bereits jetzt enorm. Doch die Frage aller Fragen bleibt: Kann Deutschland mit Neuer den erhofften Erfolg erzielen?
