Handball-nationalmannschaft: kritik am sportbild deutschlands – gaugisch fordert mehr
Markus gaugisch kritisiert das deutsche sportbild
nMarkus Gaugisch, der Bundestrainer der Frauen-Handball-Nationalmannschaft, hat in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen das deutsche Sportbild in Frage gestellt. Der 50-jährige äußerte sich besorgt über die gesellschaftliche Bedeutung des Sports in Deutschland und die strukturelle Entwicklung, insbesondere im Frauenbereich. Er zweifelt daran, ob Deutschland überhaupt noch als Sportnation bezeichnet werden kann.
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Weniger sportliche aktivität im vergleich
nGaugisch verglich die Sportaktivität in Deutschland mit der in Dänemark. Dort treiben 75 Prozent der Bevölkerung aktiv Sport, während es in Deutschland lediglich 25 Prozent sind. Diese Diskrepanz ist für den Bundestrainer ein deutliches Zeichen. Er kritisiert zudem die mangelnde Zugänglichkeit zu öffentlichen Sportstätten, insbesondere für Kinder.
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Strenge restriktionen für kinder
nEin besonders frustrierender Punkt für Gaugisch sind die oft überzogenen Restriktionen für Kinder im öffentlichen Raum. Er nennt das Beispiel von Basketballkörben in Schulhöfen, die beispielsweise bereits um 17:30 Uhr gesperrt werden, um Anwohner nicht zu stören. Solche Maßnahmen führen seiner Meinung nach dazu, dass weniger Kinder Sport treiben.
nnMangelnde wertschätzung für sportler und trainer
nAuch die gesellschaftliche Anerkennung für Sportler und Trainer in Deutschland ist laut Gaugisch unzureichend. Profisportler genießen nicht die gleiche Wertschätzung wie in anderen Ländern. Oft wird ihnen gesagt, sie sollten sich auf ihr Studium konzentrieren, und der Beruf des Trainers wird nicht ernst genommen. Gaugisch berichtet von wiederholten Fragen nach seinem
