Handball-frauen bundesliga: blomberg setzt sich vor dortmund – metzingen sichert platz drei
Die Handball-Bundesliga der Frauen neigt sich dem Ende der regulären Saison. HSG blomberg-Lippe übernahm den Führenden Platz, nachdem Borussia Dortmund noch in der Champions League beschäftigt war. Die Flames besiegten den SV Union Halle-Neustadt mit 33:20 und ließen die Dortmunder liegen. TuS Metzingen festigte mit einem 34:31-Sieg gegen Frisch Auf Göppingen den dritten Tabellenplatz.

Blomberg springt an die tabellenspitze, halle-neustadt verliert den kampf um den nichtabstieg
Der entscheidende Sieg der Blomberg-Lippe gegen Halle-Neustadt war nicht nur ein Erfolg für die Mannschaft, sondern auch ein strategischer Schachzug im Kampf um die Tabellenspitze. Nieke Kühne führte die Lipperinnen mit neun Treffern an. Der klare 33:20-Sieg zeigt die Dominanz der Mannschaft, während Halle-Neustadt mit dem Remis gegen Oldenburg die letzte Nichtabstiegsplattform verpasste. Die Verletzungsserie in Neckarsulm verschärft die ohnehin schwierige Situation zusätzlich.
Metzingen sicherte sich mit dem 34:31-Heimsieg gegen Göppingen den dritten Platz vor dem Playoff-Eintritt. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich Metzingen zurück und nutzte den Ausfall von Charlotte Cholevova, um Naina Klein in den Fokus zu rücken. Sie erzielte elf Tore und trug maßgeblich zum Sieg bei. Gianina Bianco und Lara Däuble waren die erfolgreichsten Werfer von Göppingen, jeweils mit sieben Treffern.
Der letzte Spieltag bringt noch einige spannende Begegnungen. Zwickau muss in Halle-Neustadt ran, während Dortmund gegen Oldenburg spielt. Die Ergebnisse dieser Spiele werden die endgültige Reihenfolge der Teams und die Ausgangslage für die Playoffs bestimmen. Für Blomberg steht nun der entscheidende Kampf um die Tabellenspitze an, während Halle-Neustadt mit Blick auf die kommende Saison bereits die Weichen stellen muss.
Die Verletzungssituation in Neckarsulm ist ernst. Drei wichtige Spielerinnen – Kamila Kordovska, Munia Smits und Angunn Gudmestad – sind langfristig außer Gefecht gesetzt. Zudem fehlen seit längerem Lilli Holste und Alessia Riner. „Hinter uns liegt eine echte Scheiß-Woche“, kommentierte Trainer Zeitz die Situation. Die Mannschaft muss nun mit begrenzten Ressourcen in die verbleibenden Spiele gehen.
Die Tabelle zeigt deutlich: Blomberg hat sich mit ihrem Sieg gegenüber Dortmund souverän an die Spitze gesetzt. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob sie diese Position verteidigen können. Und für die Teams im unteren Tabellenbereich steht noch ein Kampf um den Nichtabstieg an, der bis zum Schluss spannend bleiben wird. Der Saisonabschluss verspricht Spannung und Dramatik.
