Griechenlands Trainer Rehhagel tritt nach WM-Flop ab - Eine griechische Tragödie: Otto Rehhagel gibt auf
24.06.2010 - 18:38 Uhr

Griechenlands Trainer Rehhagel tritt nach WM-Flop ab - Eine griechische Tragödie
Eine griechische Tragödie: Otto Rehhagel (71) hat seinen Posten als Trainer von Griechenland aufgegeben. "Ich habe neun wunderbare Jahre erlebt, aber alles Gute muß ein Ende haben. Mein Zeitpunkt ist gekommen und ich bin froh, so viel mit Euch erreicht zu haben", sagte Rehhagel laut kicker.de.
Nach neun Jahren an der Spitze des griechischen Fußballs hat der Deutsche entschieden, sich zurückzuziehen. Rehhagel übernahm das Amt im September 2001 und führte die Mannschaft sensationell zum Europameistertitel 2004. Der ehemalige Trainer von Werder Bremen wurde zum "König Otto" und "Otto Rehakles" in der Land der Götter.
Unter seiner Führung stieg Griechenland von Platz 65 in den FIFA-Weltranglisten auf 13. Im Juniorenbereich feierte Rehhagel mit der U-21-Auswahl 2004 den Europameistertitel.
Mit einem letzten Erfolg verabschiedete sich Rehakles in Südafrika, als Griechenland seinen ersten WM-Sieg gegen Nigeria feierte. Trotz des 2:1-Sieges gegen Nigeria endete die Titelverteidigung jedoch mit zwei 0:2-Niederlagen gegen Argentinien und Südkorea, was das Ausscheiden aus dem Turnier bedeutete.
Jetzt ist es Zeit für Rehakles' Abschied! In den letzten Tagen wurden Spekulationen über seine möglichen Nachfolger in den Medien laut. Der portugiesische Trainer Fernando Santos soll sich bereit erklärt haben, die griechische Mannschaft zu übernehmen. Dusan Bajevic aus Bosnien-Herzegowina ist laut Skai auch ein potenzieller Kandidat.
Sofoklis Pilavios (45), Generalsekretär der Griechischen Fußballnationalmannschaft, bestätigte: "Wir haben bereits auf seinen Nachfolger entschieden und werden in den nächsten Tagen seine Identität bekanntgeben."
Rehhagel verdient eine passende Abschiedsfeier. Die griechische Fußballföderation denkt sogar an eine Benefizpartie für ihn. Otto verdient es auf jeden Fall!
Weitere WM-News: Titelverteidiger Italien schied aus dem Turnier aus, nachdem man gegen Slowakei mit 2:3 verlor und sich somit nicht für die K.-o.-Runde qualifizierte. Slowakei und Paraguay zogen aus Gruppe F weiter.
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