Frauen-bundesliga-vereine stimmen grundlagenvertrag zu

Die 14 Frauen-Bundesliga-Klubs haben dem Grundlagenvertrag zur Gründung der FBL zugestimmt.

Dfb und fbl einigen sich nach monatelangen verhandlungen

Dfb und fbl einigen sich nach monatelangen verhandlungen

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Frauen-Bundesliga (FBL) auf eine Grundlage geeinigt.

Die Frauen-Bundesligisten stimmen dem Vertrag auf ihrer Mitgliederversammlung zu, so dass nun ein außerordentlicher DFB-Bundestag im Herbst den Abschluss bestätigen muss. Der Vertrag soll am 1. Juli 2027 in Kraft treten.

Der Grundlagenvertrag regelt die Eckpunkte der Zusammenarbeit in der zweigleisigen Verbandsstruktur, wie sie bereits bei den Männern seit einem Vierteljahrhundert besteht.

Der FBL e.V. wird ordentliches Mitglied im DFB, die Ligaverbands-Präsidentin Katharina Kiel nimmt einen Platz im DFB-Präsidium ein. Laut FBL sollen in den ersten sieben Jahren über 20 Millionen Euro vom DFB an die FBL fließen.

Die Frauen-Bundesligisten beschlossen zudem die Gründung der FBL GmbH als Tochtergesellschaft, die spätestens ab Oktober als operative Ligagesellschaft zentrale Aufgaben wie die Organisation, Vermarktung und Weiterentwicklung übernehmen soll.

Das Modell orientiert sich an der Struktur der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Männerfußball. Kiel und die 1. Vizepräsidentin Veronica Saß übernehmen bis zur Bestellung einer hauptamtlichen Geschäftsführung interimistisch die Leitung der GmbH.