Fery sticht sinner, zverev & co. aus dem raster – gilbert verrät den trumpf

Wimbledon 2026: Der britische Wildcard-Starter Arthur Fery schockiert die Tenniswelt und droht, Novak Djokovic, Alexander Zverev und Jannik Sinner aus dem Weg zu schlagen. Sportjournalist Barbara Klein analysiert, warum dieser unerfahrene Spieler plötzlich zu einer Bedrohung wird.

Ein rückhand-return, der die topstars vor probleme stellt

Brad Gilbert, ehemaliger Trainer von Legenden wie Andre Agassi und Andy Roddick, sieht in Ferys unorthodoxem Spielstil einen entscheidenden Vorteil. „Er spielt keinen Chip-and-Charge, sondern einen verzögerten Rückhand-Return, und er spielt eine Menge Returns. Für einen kleinen Kerl ohne große Reichweite bringt er viele Returns ins Spiel und variiert das Tempo.“

Die Beobachtung, dass Fery bereits Top-Spieler wie Grigor Dimitrov und Flavio Cobolli aus dem Weg räumte, unterstreicht seine wachsende Bedeutung. Die Dynamik, die er auf dem Platz besitzt, ist schlichtweg beeindruckend.

Die rechnung für die favoriten

Die rechnung für die favoriten

Für die etablierten Topstars stellt sich die Frage: Wie geht man gegen einen Gegner vor, der sich nicht in seine vorgefertigten Strategien einfügt? Zverev, der am Freitagmorgen im Halbfinale gegen Fery antreten muss, steht vor einer klaren Herausforderung. Gilbert prognostiziert: „Er spielt gegen jemanden, den er nicht kennt und der gut spielt.“

Die Stille vor dem Sturm ist greifbar. Es wird ein spannendes Match, das die Tenniswelt genauestens unter die Lupe nimmt.

Ein blick hinter die kulissen

Ein blick hinter die kulissen

Gilbert betont, dass Ferys Spielweise nicht nur auf Geschwindigkeit und Variation beruht, sondern auch auf einer außergewöhnlichen Körperbeherrschung.