Cgn krönt sich zum fünften mal deutscher valorant-champion – frankfurt bleibt außen vor
Köln/Frankfurt – Rekordmeister CGN hat die Valorant Challengers DACH-Meisterschaft in eigener Halle gewonnen und besiegt damit Eintracht Frankfurt souverän mit 3:0. Der Sieg markiert den fünften nationalen Titel für den Kölner Verein und festigt seine Position als dominierende Kraft in der deutschen Valorant-Szene.
Cgn dominiert finale und setzt titel-reihe fort
Das Finale in Köln
verlief für den amtierenden Champion von Anfang an nach Plan. CGN nutzte seine Stärken im Map-Bann-System und entschied zwei von drei Karten mit 13:8 für sich (Corrode) und 14:12 (Pearl). Obwohl Eintracht Frankfurt kämpferisch war, reichte es nicht für einen Titelgewinn. Die Stimmung im Xperion war ausgelassen, die Fans feierten ihre Mannschaft frenetisch.„Es war dieses Mal zu einfach – wegen ‚kapio‘“, kommentierte Sentinel-Spieler Berkant ‚Wolfen‘ Joshkun nach dem Spiel. Die taktische Flexibilität, die der neue In-Game Leader Vincent ‚Vince‘ Kranz zusammen mit Coach Navid ‚kapio‘ Javadi dem Team einbrachte, spielte eine entscheidende Rolle.
Die Saison hatte für CGN holprig begonnen. Nach dem Ausfall in der letzten Saison und einer schwachen Phase am Saisonbeginn stabilisierte sich das Team jedoch und zeigte im K.o.-Runde eine beeindruckende Leistungssteigerung. Siege gegen Dortmund eSport und FOKUS sicherten den Kölnern einen Platz im Finale.
Ein weiterer Aufhänger: Die chinesische VCT-Organisation FPX zeigte großes Interesse an CGNs Initiator Blendi ‚kovaQ‘ Kovaci. Der Schweizer wurde für das Finale durch David ‚DaviH‘ Cruz ersetzt – ein historischer Moment, da damit zum ersten Mal ein Österreicher an der Spitze der DACH-Szene steht.
Für Eintracht Frankfurt war es bereits die zweite Finalniederlage in Folge und die fünfte Play-off-Teilnahme. Trotzdem zeigt das Team eine beeindruckende Entwicklung, insbesondere die Unterstützung der Fans, die trotz der langen Anreise eine beeindruckende Choreo präsentierten.
Die Fans von Eintracht Frankfurt zeigten trotz der Niederlage ihre Unterstützung, was sich in einer aufwendigen Choreografie vor dem Finale widerspiegelte – ein Symbol für den Wunsch, den Titel zu erringen, der jedoch letztendlich nicht in Erfüllung ging. Die Niederlage ist für den Fußball-eSport-Abteilung ein Rückschlag, aber ein Beweis für das wachsende Potenzial des Valorant-E-Sports in Deutschland.
Mit dem fünften Titel festigt CGN seine Position als deutsche Spitze. Und während Frankfurt auf seinen ersten Titel wartet, zeigt sich einmal mehr: Im Valorant-E-Sport ist alles möglich – bis auf einen Champions-Titel für den deutschen Fußballclub.
