Bund erhöht sportetat um milliarden – hartung lobt 'meilenstein'
Die Bundesregierung hat den deutschen Sport mit einer bemerkenswerten Ausweitung seiner finanziellen Unterstützung überrascht. Im Haushalt 2027 soll der Sportetat ein Rekordniveau von 361,7 Millionen Euro erreichen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den bisherigen Zahlen.
Top-stars profitieren von der neuen förderung
Diese Erhöhung, die auch die direkte Athletenförderung berücksichtigt, wird von Verbänden und Sportorganisationen gleichermaßen begrüßt. Max Hartung, Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsche Sporthilfe, bezeichnete den Beschluss als ‘Meilenstein’ für die deutsche Spitzensportlerin und –sportler. ‘Der Regierungsentwurf bedeutet einen Meilenstein für unsere Athletinnen und Athleten,’ erklärte Hartung. Er betonte, dass der Bedarf an zusätzlichen Mitteln weiterhin hoch sei, aber diese Erhöhung einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung darstelle.

Dosb: 'bessere rahmenbedingungen für den sport'
Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) begrüßte die Entscheidung. ‘Die zusätzlichen Mittel schaffen bessere Rahmenbedingungen für Athletinnen und Trainer,’ so Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender des DOSB. ‘Sie sind Investitionen in die gesamte Gesellschaft und in unsere Zukunft.’ Trotz der angespannten Haushaltslage wurde zudem die Verdopplung der Mittel auf sechs Millionen Euro für die Olympia-Bewerbung in Los Angeles bewilligt – ein Zeichen des Vertrauens in das nationale Projekt.

Kritik bleibt bestehen – sportmilliarde muss umgesetzt werden
Trotz der positiven Nachrichten gibt es auch Kritik. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe betont, dass die vorgesehene Sportmilliarde konsequent umgesetzt werden muss, um die dringend benötigten Investitionen in die Sportstätten zu gewährleisten. Ein weiterer Kritikpunkt ist der fehlende Ausblick auf die Umsetzung der Sportmilliarde. Die Investitionen sind essentiell, um den Erfolg des gesamten Systems zu sichern, so der DOSB. Die Erhöhung der Mittel für die Sportförderung soll vor allem Sportlerinnen und Sportler ohne besondere Förderung, beispielsweise durch das Militär oder die Polizei, unterstützen.
