Braga demütigt freiburg – atubolus fehler kostet punkte
Ein katastrophales Ende für den SC Freiburg in braga: Nach einer vielversprechenden ersten Halbzeit, in der das Team mit 1:1 ausglich, brachen in den letzten Sekunden der Nachspielzeit mehrere Fehler zusammen. Ein Patzer von Atubolu und die mangelnde Wachsamkeit der gesamten Abwehr führten zum 2:1-Rückstand und einem enttäuschenden Abschluss des Europa-League-Spieles.

Schuster enttäuscht: „das darf uns nicht passieren“
Trainer Julian Schuster war sichtlich verärgert über die Leistung seines Teams. „So ein unnötiges Gegentor, das ist unfassbar“, stöhnte der Coach nach der Partie. Er betonte, dass die Breisgauer in entscheidenden Momenten nicht die nötige Konsternationsfähigkeit bewiesen hätten und die einfache Spielaufbauweise der Portugiesen ausgenutzt wurde. „Wie sie es durchspielen war viel zu einfach. Das wäre uns am Anfang nicht passiert.“
Die Müdigkeit der Spieler lastete offenbar, und die Defensive fand in der entscheidenden Phase nicht mehr zu ihrer gewohnten Leistung zurück. Atubolu selbst gab eine Erklärung für seinen Fehler ab: „Das Problem war, dass ich den Ball nicht sehe. Ich glaube, Philipp Lienhart war es, der fast vor mir oder neben mir steht.“
Trotz des Patzers hatte der junge Torhüter kurz vor der Pause noch einen Elfmeter erfolgreich pariert und war zu einer Art Mini-Held für die Freiburg-Fans geworden. Dennoch wirkte er in den letzten Minuten der Partie angespannt und unentschlossen – ein Zeichen für den Druck, der auf die Mannschaft lastete.
Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Freiburg ist alles offen. Die Portugiesen haben sich mit dem überraschenden Sieg eine komfortable Ausgangsposition erarbeitet, während der SC mit einer kleinen Hypothek in die Partie geht. Die Aufgabe für Schuster und seine Jungs ist klar: Sie müssen ihre Defensivarbeit grundlegend verbessern, um den Rückstand in braga auszugleichen und die Gruppenphase zu überstehen.“
