Bisseck will wm-nominierung – flexibilität als trumpf

Yann Bisseck, Innenverteidiger von Inter Mailand, sieht seine Vielseitigkeit als entscheidenden Vorteil im Kampf um einen Platz in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der kommenden Weltmeisterschaft. Der 25-Jährige hat den Kontakt zu Bundestrainer Hansi Flick nicht abgebrochen und betont, dass die WM sein „Traum“ sei.

Flexibilität und entwicklung als pluspunkte

Flexibilität und entwicklung als pluspunkte

„Eine gewisse Variabilität schadet nicht“, sagte Bisseck dem Kicker und hob hervor, dass er in den letzten anderthalb Jahren menschlich und taktisch viel gelernt habe. Seine Hauptposition ist zwar die des Innenverteidigers, doch er kann sowohl in einer Dreier- als auch in einer Viererkette spielen und wurde bei seinem Verein auch auf den defensiven Außenbahnen eingesetzt. Trotz einer Verletzung, die ihn seit seinem Debüt in der Nations League gegen Italien im vergangenen Jahr aus dem Kader gehalten hat, arbeitet Bisseck kontinuierlich an seiner Form.

Der 1,96 Meter große Verteidiger sieht zusätzlich seine Statur als Bereicherung für Standardsituationen. „Mein Hauptjob ist, keine Tore zuzulassen, aber gelegentlich vorne einen zu machen, schadet ja nicht“, so Bisseck, der in 96 Spielen für Inter sieben Tore erzielte. Die Nominierung für die ersten beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Schweiz am 27. März und Ghana am 30. März steht kurz bevor. Flick wird seinen Kader bald bekanntgeben.

Bisseck empfindet es als Privileg, für die DFB-Auswahl spielen zu dürfen und arbeitet jeden Tag darauf hin, der bestmögliche Fußballer zu sein. Seine Aussage zeigt die Entschlossenheit eines Spielers, der seine Chance ergreifen will – und die WM als den ultimativen Beweis seiner Fähigkeiten sieht.