Bayern münchen glaubt an finale trotz verrücktem auswärtsspiel!
München – Ein Spiel für die Ewigkeit, ein Ergebnis, das die Nerven blanklegt: Der FC Bayern München hat im Hinspiel des Champions-League-Halbfinales bei Paris Saint-Germain ein irres 4:5 überstanden und glaubt fest an den Einzug ins Finale. Während die Pariser mit ihrer Offensivpower beeindruckten, zeigten die Münchner eine beeindruckende Moral und wollen die Wende in der Allianz Arena vollziehen.
Eberl: „große qualität, großartiger kampfgeist“
Sportvorstand Max Eberl ließ sich von der torreichen Partie nicht beirren. „Es war kein wildes Spiel, sondern ein Spiegelbild der großen Qualität beider Mannschaften“, erklärte er. „Beide wollten unbedingt gewinnen, und das war großartig zu sehen. Dass wir nach einem 2:5 noch auf 4:5 zurückkommen, verbessert die Ausgangslage enorm.“ Eberl betonte, dass der FC Bayern bereits bewiesen habe, dass er auch Paris schlagen könne. „Das ist unser Spiel: Aktivität, Angriff, vorwärts!“
Die Defensivleistung wurde von Eberl ebenfalls angesprochen. „Wir reden hier vom Champions-League-Halbfinale gegen einen Gegner, der ebenfalls Fußball spielen kann. Ich finde, wir haben uns bravourös dagegen gewehrt. Und wir haben ein Rückspiel vor uns.“ Er bezeichnete das Spiel als „grandios“ und freue sich auf die Fortsetzung.

Kimmich: „wir waren die bessere mannschaft“
Joshua Kimmich zeigte sich trotz der Niederlage optimistisch. „Man hat das Gefühl, man ist auf Augenhöhe, und plötzlich liegt man 2:5 hinten. Aber es fühlte sich positiv an, weil wir nach einem 2:5 zurückgekommen sind. Ich glaube, dass Paris das heute auch gemerkt hat, dass wir die bessere Mannschaft waren.“ Das Mantra für das Rückspiel ist klar: „Wir müssen gewinnen.“
Aleksandar Pavlovic ergänzte: „Ich finde, wir hätten auch den Ausgleich, wenn nicht sogar den Sieg verdient gehabt. Darauf müssen wir jetzt aufbauen.“ Vincent Kompany, der gelbgesperrt fehlte, habe der Mannschaft versichert, stolz auf das Comeback zu sein und sich auf die Unterstützung in München gefreut.
Manuel Neuer sprach von einem „Quäntchen Glück, das nicht auf unserer Seite war“. „Fünf Gegentore stören natürlich die Defensive und den Torwart, aber es waren Situationen, die sie erstmal stark gemacht haben. Wir schauen nach vorne und werden es im Rückspiel besser machen.“

Kompany fordert brennende unterstützung
Trainer Vincent Kompany appellierte an die Fans. „Normalerweise ist im Halbfinale nach fünf Gegentoren auswärts alles vorbei, aber wir haben vier geschossen. Wir können natürlich auch noch zwei bis drei mehr schießen. Was wir wissen, ist, dass das nächste Spiel zu Hause ist und dass wir gewinnen müssen – das machen wir zu Hause sehr oft.“ Er forderte 75.000 Fans, die genauso mitfiebern wie die Auswärtsfans in Paris. „Ich würde für so ein Spiel ins Stadion kommen, aber nicht, um leise zu sein.“
Jonathan Tah zeigte sich überzeugt: „Es steht nur 1:0 – und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können. Deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen in der Allianz Arena alles raus und wollen ins Finale.“
Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch in München statt, das Finale am 30. Mai in Budapest. Die Spannung ist kaum auszuhalten – wird der FC Bayern München seine Wut in Tore verwandeln und ins Finale einziehen?
