Bayern jagt kim – united und juve bereiten sich vor

Manchester United setzt die Fackel weiter: Der deutsche Rekordmeister FC bayern München könnte sich verabschieden von Innenverteidiger Minjae Kim. Gerüchte ranken sich um einen Wechsel, der sowohl nach Italien als auch in die Premier League führen könnte – und das trotz der WM-Teilnahme des Südkoreaners.

Ein heißer herbst für den koreanischen top-verteidiger?

Die ‚tz‘ berichtet, dass die Roten bereits Interesse an dem 29-Jährigen gezeigt haben und seine Auftritte bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko genau unter die Lupe nehmen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn bayern scheint offen für Angebote zu sein – vorausgesetzt, sie entsprechen den Ansprüchen des Vereins. Schätzungsweise 40 Millionen Euro könnten die Ablösesumme betragen, wobei ein Winterwechsel bereits im Raum stand.

Doch Kim will offenbar abwarten. Der Fokus liegt nun auf weiteren Interessenten. Juventus Turin, wie die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet, ist ebenfalls an dem Südkoreaner interessiert, doch die finanziellen Hürden sind erheblich. Die Bianconeri scheinen nicht bereit zu sein, die geforderte Summe zu zahlen. Auch Galatasaray und Fenerbahce, die Kim bereits in der vergangenen Saison hatten, sollen weiterhin auf dem Zettel stehen.

Die bayern-situation: nummer drei im abwehrzentrum

Die bayern-situation: nummer drei im abwehrzentrum

Bei den bayern war Kim in der letzten Saison oft nur die Nummer drei hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano. Dieser Umstand hat die Gerüchte um einen Abgang befeuert. Manchester United hingegen ist bekannt für seine Bereitschaft, hohe Summen für Top-Stars zu investieren. Die Forderung der Münchner könnte daher durchaus realistisch sein – und könnte den Weg für einen überraschenden Transfer ebnen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Transfer wird auf 35 Prozent geschätzt.

Die WM-Teilnahme Südkoreas wird die Entscheidung wohl nicht beeinflussen. bayern-Trainer Thomas Tuchel hat kürzlich betont, dass ein Wechsel erst nach der WM in Betracht gezogen wird. Doch die Zeit drängt, und der Druck auf den Verein wächst.