Bayern dominiert atalanta: 6:1 – kompany sieht potenzial

Der FC Bayern München hat am Dienstagabend in Bergamo eine beeindruckende Leistung gezeigt und Atalanta Bergamo mit 6:1 beherrscht. Trainer Vincent Kompany zeigte sich nach dem Spiel verständlicherweise zufrieden, hob aber auch die taktische Flexibilität seiner Mannschaft hervor.

Taktische flexibilität und individuelle klasse

Taktische flexibilität und individuelle klasse

Die Begegnung war von einer ungewohnten Spielweise Atalantas geprägt, die die Münchner zunächst vor Herausforderungen stellte. Doch die Roten fanden schnell einen Weg, die Bergamasken zu überwinden. Besonders die Kombination aus tiefen Läufen und präzisen Pässen in die Tiefe erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Serge Gnabry, der sich clever im Aufbauspiel tief positionierte, zog Innenverteidiger Sead Kolasinac weit aus der Reihe und schuf so Räume für seine Mitspieler. Kamaldeen Sulemana agierte zeitweise sogar als zusätzlicher Innenverteidiger, um dem Gegenspieler Konrad Laimer hinterherzulaufen.

Trotz der deutlichen Führung hätte Harry Kane, der für einen Einsatz bereitstand, noch die Offensive verstärken können. Kompany erklärte jedoch, dass der Einsatz des Engländers nach dem 5:0 nicht mehr in Frage kam. Doch die Leistung der Mannschaft lässt vermuten, dass Kane im Rückspiel eine wichtige Rolle spielen wird.

Kompany betonte, dass die hohe Intensität im Training die Mannschaft auf solche Spiele vorbereitet habe. Die Spieler selbst äußerten sich euphorisch über die Leistung. „Fast nicht besser geht’s“, sagte Aleksandar Pavlovic. Die sechs Tore waren daher auch eine angemessene Bestrafung für die defensiven Schwächen von Atalanta.

Einziger Wermutstropfen für Bayern ist die Verletzung von Alphonso Davies, der erneut ausfiel. Doch die Dominanz der Mannschaft gegen Atalanta lässt kaum Zweifel daran, dass der FC Bayern wieder auf dem richtigen Weg ist. Die Leistung gegen Bergamo zeigt, dass die Mannschaft über die nötige Qualität und das Potenzial verfügt, um auch in der Champions League erfolgreich zu sein. Und das, obwohl Kane noch gar nicht zum Einsatz kam.