89-Jährige helferin aus freiburg bei berlin-marathon

Ein Berliner (Halb-)Marathon ohne freiwillige Helfer? Undenkbar. Warum eine Helferin aber extra aus der Nähe von Freiburg angereist kommt und was ihr vor Ort besonders große Freude macht.

Dorothea meironke: 89 jahre jung für den marathon

Dorothea meironke: 89 jahre jung für den marathon

Bis zu 2.000 freiwillige Helfer sind im Einsatz, wenn es in Berlin mal wieder heißt: Halbmarathon. Eine davon heißt Dorothea Meironke, Spitzname Dorle, ist 89 Jahre alt. Das wäre schon erstaunlich genug, schließlich ist es ganz schön anstrengend, Volunteer zu sein bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung und vor allem auch Dauer.

Am Sonntag des Halbmarathons etwa, erzählt Dorle, stehe sie um 6 Uhr auf, um zu 7 Uhr am Veranstaltungsort zu sein. Und dann heißt es: Getränke verteilen, bis 14 Uhr. Doch bei ihr ist nicht nur das Alter beachtlich, sondern auch die Anreise - Dorle wohnt in der Nähe von Freiburg im Breisgau.

Lächeln als Lohn

Vor etwa zehn Jahren ist sie zum ersten Mal bei einem Berlin-Marathon gewesen. Damals noch als Zuschauerin. Es habe ihr sofort gefallen, sagt sie, die ganze Atmosphäre. Besonders angetan aber war sie von den vielen Helfern, die den Läufern an ausgewählten Wegmarken die Getränke reichen. Dass sie das auch gern einmal machen würde, habe sie gedacht. Ihre Tochter, die früher selbst mitgelaufen war und die in Berlin lebt, meldete sie an. Das war vor vier Jahren.

Seither ist sie immer wieder zur Stelle. Ob bei der vollen Marathon-Distanz oder beim Halbmarathon. Was bei all der Anstrengung am meisten Spaß mache? Die Freundlichkeit und das Lächeln der Läufer. Man könne ja immer schon von weitem die Namen der Teilnehmer lesen auf ihren Trikots. Wenn sie dann sage