Dresden kämpft um aufstieg: rückschlag in lübbecke – coburg vor heimspiel
Der HC Elbflorenz Dresden gerät nach der EM-Pause in der 2. Handball-Bundesliga unter Druck. Die Niederlage in Lübbecke, wo eine Acht-Tore-Führung verspielt wurde, hat die Aufstiegsambitionen des Teams gefährdet. Am Sonntag müssen die Dresdner in einem Heimspiel gegen den HSC 2000 Coburg wieder Punkte holen, um Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Dresden muss sich nach rückschlag neu formieren
Nachdem der HC Elbflorenz Dresden in Lübbecke eine wichtige Chance verpasste, steht das Team vor einer Zerreißprobe. Die Verlängerung der EM-Pause scheint sich negativ auf die Leistung ausgewirkt zu haben. Sechs Punkte in den letzten beiden Spielen sind ein enttäuschendes Ergebnis – besonders die 31:34-Niederlage in Lübbecke schmerzt.
Während der Konkurrenz, insbesondere Balingen, der Sieg gelang, blieb Bietigheim ungeschlagen. Dadurch rutscht Dresden nun zwei Punkte hinter die Aufstiegsplätze.
„Wir waren natürlich sauer, dass wir das Spiel in Lübbecke verloren haben“, räumt Jonas Thümmler ein. „Wir haben uns im Bus mit dem Spiel auseinandergesetzt und die Fehler analysiert. Das Thema ist für uns durch.“ Zu der Enttäuschung über die Niederlage gesellt sich nun ein weiterer Rückschlag: Ivar Stavast fällt nach Timo Löser langfristig aus. Der Rückhalt verletzte sich in Lübbecke an der Hand.
Thümmler betont, dass die Frustration in Lübbecke im Bus verarbeitet wurde. „Wir wollen eine Reaktion zeigen und die wird auch kommen.“ Gegen Coburg will das Team den Heimvorteil nutzen und die Zwei Punkte einheimsen. „Wir kennen die Stärken von Coburg und unterschätzen niemanden“, sagt Thümmler. Der HSC 2000 Coburg belegt den achten Platz der Tabelle mit 24 Punkten.
Spielinfo:HC Elbflorenz Dresden gegen HSC 2000 Coburg, Sonntag, 17:00 Uhr. Gleichzeitig spielt HBW Balingen-Weilstetten gegen die Eulen Ludwigshafen. Der Dresdner Fokus liegt jedoch auf dem eigenen Heimspiel.
Das Team will sich aus der Niederlage rekapitieren und die fehlende Konstanz finden. Die Fans sollen dabei helfen. Ein Sieg gegen Coburg wäre ein wichtiger Schritt zurück in die Spur.
Die Dresdner haben die Lektion gelernt: Fußball ist ein Spiel der mentalen Stärke. Nur wer sich schnell von Rückschlägen erholt, kann seine Ziele erreichen.
