St. pauli im abwärtsstrudel – blessin unter massivem druck

Ein weiterer Fehlstart, eine Pause im Anflug: Alexander Blessin sah sich gestern Nachmittag in Hamburg vor den Nachwänden der Kurve zittern. Die 1:2-Niederlage gegen Mainz 05 ist ein deutliches Warnsignal für St. Pauli.

Das spiel war eine demütigung – und das muss sich ändern

Die Kiezkicker präsentierten sich in der ersten Halbzeit wie ein Team ohne Idee. Tietzs Führungstreffer war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, gefolgt von einem völligen Zusammenbruch. Wahl und Smith begünstigten einen bitteren Fehler, der Mainz in Führung brachte. Die Antwort kam erst in der 87. Minute durch Ceesay, der zu spät kam, um den Rückstand zu egalisieren.

Blessin versuchte, nach dem Schlusspfiff Fassade zu zeigen, doch die Realität ist unerbittlich. Die acht Spiele ohne Sieg sind ein Alptraum für den Trainer und die Mannschaft. Es stinkt nach Panik. Die Fans haben es auch erkannt – eine deutliche Buhrunde beendete das Spiel.

Der klassifikationskampf wird zur zerreißprobe

Der klassifikationskampf wird zur zerreißprobe

Die Niederlage kostet Pauli wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der Abstieg in die zweite Liga ist keineswegs absehbar. Der direkte Konkurrent Wolfsburg hat mit dem 1:1 gegen Freiburg den Anschluss gehalten und sogar die Tabellenführung übernommen. Die Tordifferenz entscheidet jetzt.

„Wir müssen weiter dran glauben“, mahnte Kapitän Irvine. Sechs Punkte sind noch zu verzeichnen. Aber die Frage ist: Wirst Pauli diesen Kampf überhaupt noch gewinnen können? Blessin bleibt optimistisch, doch selbst er muss zugeben: Der Druck wächst unaufhaltsam.

Das kommende Spiel gegen Leipzig könnte ein Abstiegsshowdown werden. Die Situation ist ernst – und die Zeit drängt. Es braucht jetzt eine sofortige und massive Steigerung, sonst ist die Reise in den Abstiegskampf besiegelt.”n