Wolfsburgs trainerjob in gefahr: nach 0:4 gegen stuttgart droht der rauswurf

Daniel Bauer muss nach der bitteren 0:4-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart um seinen Posten als Trainer des VfL Wolfsburg kämpfen. Trotz der sportlichen Misere scheint der Verein, der tabellenzuletzt steht, weiterhin auf den 43-Jährigen zu setzen. Die Entscheidung, die am Montag getroffen wurde, gilt als ein "Job-Endspiel" gegen den Hamburger SV am Samstag.

Daniel bauer unter druck – abstieg droht

Daniel bauer unter druck – abstieg droht

Die Situation in Wolfsburg ist ernst. Unter Bauer, der erst im November die Nachfolge von Paul Simonis antrat, kassierten die Wölfe in 14 Spielen acht Niederlagen. Sie warten seit sieben Partien auf einen Sieg – die längste negative Serie seit dem Bundesliga-Aufstieg 1997. Der Abstieg aus der Bundesliga, der erste seit der Rückkehr 2009, rückt immer näher. Als mögliche Nachfolger für Bauer werden bereits zahlreiche Namen gehandelt, darunter Ex-Trainer Dieter Hecking und Bruno Labbadia.

Doch die Probleme des VfL Wolfsburg scheinen tiefer zu liegen als nur sportliche Misserfolge. Bauer selbst sprach nach dem Spiel in Stuttgart von internen Schwierigkeiten und einer fehlenden klubinternen Kultur. „Wir müssen viele Strukturen ändern, die Atmosphäre und Kultur im Verein sind aktuell nicht bundesligatauglich. Wir müssen ein anderes Mindset in der gesamten Struktur reinbekommen“, betonte der Coach.

Die sportliche Lage ist prekär: Wolfsburg belegt den 17. Tabellenplatz und ist somit direkt abgestiegen. Die Aufgabe, den Abstieg zu verhindern, scheint angesichts der aktuellen Entwicklungen eine Mammutaufgabe. Die Fans werden sich fragen, ob Daniel Bauer die Mannschaft in der Lage ist, noch einmal aufzusteigen.

Die nächsten Tage werden entscheidend sein. Ein Sieg gegen den HSV wäre ein Lichtblick, aber auch ein Erfolg gegen den Tabellendritten wird kaum die Sorgen der Verantwortlichen lindern. Die Frage ist nicht, ob Bauer noch eine Chance bekommt, sondern wie lange er sie bekommt.