Robin Gosens: Von der Erfolgsstory zur Enttäuschung bei Florenz
Robin gosens: von der erfolgsstory zur enttäuschung bei florenz
In der vergangenen Saison lief es noch richtig gut für Robin Gosens (31). Mit Florenz Sechster der Serie A, Quali für die Conference League – im Juni die Nominierung für das Nations-League-Final-Four. Die Folge: Herzensverein Atalanta Bergamo wollte den Linksverteidiger zurück, doch Florenz erklärte den von Union Berlin fest verpflichteten Gosens für unverkäuflich. Was folgte, ist bisher eine Enttäuschung. Mit Neu-Trainer Stefano Pioli (59) steht Florenz nach sechs Spieltagen ohne Sieg und mit nur drei Punkten auf Rang 17. Zuletzt gab es eine 1:2-Heimniederlage gegen die AS Rom.
Gosens ist unter Pioli, der bis Juni 2025 noch Trainer von Al-Nassr und Cristiano Ronaldo (40) war, gesetzt. Der Nationalspieler stand in jeder Partie in der Startelf – konnte aber auf der linken Seite auch noch keine großen Impulse geben.
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„Du kannst nicht einerseits labern, wie toll alles wird, und andererseits bekommst du es auf dem Platz nicht geschissen“, so Gosens zuletzt im Podcast „Copa TS“: „Es ist für uns höchste Eisenbahn, dass wir weniger quatschen.“ Gosens weiter: „Da musst du in der Kabine geschlossen und positiv bleiben und an das glauben, was der Trainer vorgibt. Und das tun wir.“
Florenz hatte im Sommer über 90 Mio. Euro für Neuzugänge investiert, allein 25 Mio. Euro für Mittelstürmer Roberto Piccoli (24) gezahlt. Gosens, der nach Leihe für 7 Mio. Euro von Union Berlin fest verpflichtet wurde: „Es ist nur logisch, dass eine neue Philosophie, ein neuer Trainer und neue Spieler Zeit brauchen, um zu funktionieren und zu sich zu finden.“
Das wäre auch für Gosens wichtig, denn für die WM-Quali-Spiele in Nordirland (1:0) und Luxemburg (4:0) war er nicht nominiert worden. Die nächste Chance gibt es in der nächsten Länderspielpause mit den Duellen in Luxemburg und gegen die Slowakei am 14. und 17. November.