Hugo Ekitiké: Von Euphorie zu Kritik
Überzeugender start
Hugo Ekitiké (23) begann seine Karriere beim FC Liverpool mit beeindruckenden Leistungen: drei Tore in den ersten fünf Ligaspielen. Doch mittlerweile ist die Euphorie um den schlanken Franzosen etwas verflogen.
Durchwachsener saisonstart
In den letzten vier Premier-League-Spielen konnte Ekitiké nicht mehr treffen. Während sich die Kritik der Experten und Fans oft auf die Top-Einkäufe Alexander Isak und Florian Wirtz konzentriert, gilt Ekitiké als positive Überraschung.
Interview vor dem spiel gegen manchester city
Zwei Tage vor dem Top-Spiel gegen Manchester City sprach Ekitiké mit der Tageszeitung „Daily Mail“ über seinen Start in Liverpool und sein Verhältnis zu Trainer Arne Slot (47).
Harte anforderungen von trainer slot
Ekitiké wählte deutliche Worte und sagte über die hohen Anforderungen des Coaches: „Als Spieler ist man manchmal angepisst, es nervt. Ich weiß, dass er das Beste für mich und das Beste für die Mannschaft will. Er sitzt mir schon im Nacken, aber das ist nichts Schlechtes. Er will mir nur helfen, also nehme ich ihm das nicht übel. Er will, dass ich immer mehr gebe.“
Positive einstellung trotz kritik
Ekitiké nimmt die Kritik von Slot positiv auf: „Manchmal sagt man, dass ein Trainer einem im Nacken sitzt. Vielleicht hat man manchmal das Gefühl, dass es ein bisschen zu viel ist und man sich beschweren möchte, aber es ist eine gute Sache, denn ich denke, wenn ein Trainer dich nicht mag, wird er nicht mit dir sprechen oder versuchen, das Beste aus dir herauszuholen. Ich nehme es positiv auf. An manchen Tagen finde ich es natürlich etwas nervig, aber wenn ich zurückblicke und mir unsere Gespräche anschaue, dann waren das nur gute Dinge, die mir helfen, mich zu verbessern.“
Kritik nach trikot-aktion
Auf die Frage, was Slot speziell von ihm verlangt, lachte Ekitiké: „Mein Trikot anzubehalten!“. Hintergrund: Der Franzose hatte nach seinem Treffer zum 2:1 in die 3. Runde des League Cups gegen den FC Southampton sein Trikot ausgezogen und dafür Gelb-Rot gesehen. Anschließend gab es dafür harte öffentliche Kritik von Slot: „Ich habe ihm gesagt, wenn man im Champions-League-Finale in der 87. Minute nach einem Dribbling gegen drei Spieler und einem Schuss in den Winkel ein Tor erzielt, kann ich vielleicht verstehen, dass er denkt: 'Das ist alles mein Verdienst, was habe ich geleistet.' Und weiter: 'Aber ich bin altmodisch, ich bin 47. Ich habe nie auf diesem Niveau gespielt, aber ich habe ein paar Tore geschossen und wenn ich ein solches Tor geschossen hätte, hätte ich mich umgedreht, wäre zu Federico Chiesa gegangen und hätte gesagt: 'Dieses Tor gehört ganz dir, es geht nicht um mich.' Unnötig, nicht klug, man nennt es dumm, ich habe es auch sofort als dumm bezeichnet.“
Zusammenfassung
Ekitiké zeigt sich trotz Kritik und harter Anforderungen von Trainer Slot positiv gestimmt und sieht die Kritik als Chance zur Verbesserung.