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Haben die massiven Fan-Proteste Wirkung gezeigt?

Ex-profi jerome boateng und der fc bayern

Jerome Boateng (37) sollte ursprünglich beim FC Bayern unter Trainer Vincent Kompany (39) hospitieren. Doch daraus wird nun offenbar doch nichts!

Kompany lädt boateng ein

Kompany lädt boateng ein

Kompany lud Boateng auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie gegen Bremen ein, sagte: „Natürlich würde ich ihn herzlich dazu einladen, für ein paar Wochen zu uns zu kommen und seine Erfahrungen als Top-Verteidiger mit uns zu teilen. Das ist so wertvoll!“

Fan-proteste gegen boateng

Fan-proteste gegen boateng

Gegen dieses Praktikum liefen die Bayern-Fans Sturm, protestierten u.a. beim 2:1-Sieg im Topspiel gegenDortmund (2:1) mit einigen Bannern (u.a. „Wer dem Täter Raum gibt, trägt seine Schuld mit. Boateng, verpiss Dich!“).

Boatengs vergangenheit

Boatengs vergangenheit

Boateng wurde 2024 wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner Ex-Freundin schuldig gesprochen, aber im Berufungsverfahren vor Gericht nur dafür verwarnt. Vorbestraft ist Boateng nicht.

Reaktion des vorstands

Vorstands-Chef Jan-Christian Dreesen sagte zu den Protesten im Nachgang vergangene Woche: „Es ist ein komplizierter Fall! Ich glaube, dass jedem Menschen auch eine Resozialisierung zusteht. Im Übrigen sollte man sich das Urteil dann auch in Gänze anschauen. Und noch einmal: Wir haben kein Anstellungsverhältnis mit Jérôme. Jérôme ist bei uns ein langjähriger Spieler gewesen, der mit uns viele Titel gewonnen hat. Und wenn es diese Vereinbarung gibt, dass er einige Trainings zuschaut, wie das so ist als Trainer, dann ist das absolut in Ordnung.“

Boatengs statement

Boateng nimmt also erst einmal Abstand von einer Hospitanz, schließt es aber für die Zukunft nicht gänzlich aus, die Chance wahrzunehmen. Auf Instagram schrieb er: „Lieber FC Bayern, lieber Vincent, nach den jüngsten Diskussionen um meine Person bin ich zu dem Entschluss gekommen, mich auf meine Themen – die A-Lizenz, RYZR (sein Unternehmen, das sich auf Regeneration, Training und Schlafkomfort spezialisiert), und Arena2 zu konzentrieren. Da ist gerade mein Fokus drauf und Euer voller Fokus sollte einzig, und allein dem Platz gehören – und dem Ziel, diese beeindruckende Serie von 13 Spielen in Folge fortzuführen.“

Zusammenfassung

Boateng nahm also erst einmal Abstand von einer Hospitanz, schloss es aber für die Zukunft nicht gänzlich aus, die Chance wahrzunehmen. Die Proteste der Fans hatten also Wirkung gezeigt.